Heute ist der 19.02.2026 und in Nufringen, im Kreis Böblingen, Baden-Württemberg, hat die mobile Radarkontrolle wieder für Aufsehen gesorgt. Laut aktuellen Informationen wurde ein Blitzer auf der K104 in Rohrau um 14:12 Uhr gemeldet. Hier gilt das vorgegebene Tempolimit von 50 km/h. Die Technologie, die dabei zum Einsatz kommt, ist ein Enforcement Trailer, der mit Laser- bzw. Lidartechnologie arbeitet. Diese modernisierte Art der Geschwindigkeitsüberwachung soll zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beitragen. Es ist zu beachten, dass sich die Gefahrenlage im Straßenverkehr ändern kann, weshalb Anpassungen der mobilen Radarkontrollen jederzeit möglich sind. Der Stand der Informationen ist heute um 14:15 Uhr aktualisiert worden, was die Relevanz der Daten unterstreicht. Weitere Details zu den Blitzern in Nufringen finden Sie in unserem Artikel auf news.de.
Bereits am 14. Februar 2026 wurde eine mobile Radarfalle auf der Umgehungsstraße in Nufringen mit dem gleichen Tempolimit von 50 km/h registriert. Damals wurde die Radarkontrolle um 08:40 Uhr gemeldet, jedoch konnte der genaue Standort bis 10:15 Uhr nicht bestätigt werden. Diese Geschwindigkeitsüberschreitungen sind häufige Verkehrsverstöße und gehören zu den Hauptursachen für Unfälle. Die mobile Radarfalle erfasst die Geschwindigkeit von Fahrzeugen und arbeitet dabei mit dem Doppler-Effekt zur Geschwindigkeitsberechnung. Bei einer Überschreitung wird ein Foto des Fahrzeugs und des Fahrers aufgenommen. Der Einsatz solcher Techniken ist nicht neu: Die erste Test-Radarmessung fand vermutlich bereits im Januar 1957 statt, und die offizielle Einführung in Deutschland erfolgte im selben Jahr. Seither ist die Radarfalle VRG 2 seit 1959 in Deutschland zugelassen.
Mobile Radarfalle und ihre Funktionsweise
In Deutschland gibt es inzwischen etwa 4.400 festinstallierte Radarmessgeräte, sowohl stationär als auch mobil. Mobile Radarfallen sind besonders flexibel einsetzbar und oft weniger sichtbar, was sie zu einem effektiven Mittel zur Geschwindigkeitsüberwachung macht. Die Funktionsweise basiert auf dem Prinzip, dass Radarwellen ausgesendet werden und vom Fahrzeug reflektiert zurückkehren. Die Geschwindigkeit wird durch die Veränderung des Abstands zwischen Sender und Empfänger ermittelt. Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen wird nicht nur ein Foto gemacht, sondern in einigen Fällen können auch Videoaufzeichnungen erstellt werden.
Die rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland sehen vor, dass die Verantwortung für Geschwindigkeitsverstöße beim Fahrer liegt, was den Einsatz von Frontradargeräten begünstigt. Toleranzwerte sind ebenfalls zu beachten: Bei Geschwindigkeiten bis 100 km/h gilt ein Abzug von 3 km/h, während über 100 km/h ein Abzug von 3% angewendet wird. Ziel der Radarkontrollen ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und das Fahrverhalten zu verbessern, wobei Temposünder mit Bußgeldern, Punkten in Flensburg und möglichen Fahrverboten rechnen müssen. Einnahmen aus den Bußgeldern fließen dabei in die kommunalen Haushalte zur Unterstützung von Infrastruktur und Verkehrsüberwachung.
Innovationen in der Geschwindigkeitsüberwachung
Die Entwicklungen im Bereich der Geschwindigkeitsüberwachung stehen nicht still. Innovative Technologien wie die Section Control werden aktuell getestet, um Geschwindigkeitsverstöße noch effektiver zu bekämpfen. Diese Technik misst die Durchschnittsgeschwindigkeit von Fahrzeugen über einen längeren Abschnitt der Straße. Dabei gibt es jedoch auch Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes, insbesondere in Bezug auf die Sicherstellung der Löschung von Daten bei regelkonformen Fahrern.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Radarfallen, ob mobil oder stationär, eine zentrale Rolle in der Verkehrsüberwachung spielen. Ihre Einführung und ständige Weiterentwicklung sind entscheidend für die Sicherheit auf unseren Straßen. Mehr dazu können Sie in unserem Artikel auf mein-stuttgart.com nachlesen.