Heute ist der 14.02.2026 und wir feiern einen bemerkenswerten jungen Mann aus Benstorf: Lou Bennet Wagner. Der 21-Jährige wurde als bester Azubi Deutschlands ausgezeichnet, nachdem er seine Ausbildung zum Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker bei Porsche in Zuffenhausen mit Bravour abgeschlossen hat. Seine Reise begann an der KGS Salzhemmendorf und der Eugen-Reintjes-Schule in Hameln, wo er mit einem Fachabitur (3er-Schnitt) seine Schulzeit beendete. Schon früh zeigte Wagner eine große Faszination für Autos, Schweißen und Blechbearbeitung. Um seinen Traum zu verwirklichen, informierte er sich online über das Porsche-Ausbildungszentrum und wagte den Schritt, 450 Kilometer von seiner Heimat in Niedersachsen nach Baden-Württemberg zu ziehen.

Die Wohnungssuche in Stuttgart stellte sich als herausfordernd heraus, doch schließlich fand er ein Zimmer in einem Studentenwohnheim in Ludwigsburg. Im September 2022 begann seine Ausbildung, die sich schnell als erfolgreich erwies. Wagner entwickelte sich zu einem herausragenden Auszubildenden und schloss seine Lehre im Juli 2025 als der beste Absolvent in Baden-Württemberg sowie als bundesbester Azubi seines Jahrgangs ab. Die Ehrung fand vor der Handelskammer in Stuttgart statt, wo zu seinen Ehren ein Pflasterstein gesetzt wurde. Ein weiterer Höhepunkt war die Teilnahme an einer Preisverleihung in Berlin, moderiert von Thore Schölermann, bei der er in einem von Porsche gestellten Wagen vorfuhr. Nach seiner Ausbildung wechselt Wagner am 15. Januar in die Fahrzeugentwicklung im Entwicklungszentrum Weissach.

Einblicke in die Ausbildung

Die dreijährige Ausbildung bei der Porsche AG war voller Höhepunkte und spannender Herausforderungen. Unter der Anleitung seiner Ausbildungsmeister, Giuseppe Trizza und Jens Alber, erhielt Wagner wertvolle Einblicke in die Entwicklung und Produktion von Automobilen. Zu den persönlichen Highlights zählten Abteilungseinsätze im Classic Bereich, Crash Center, Modellbau und im Außenlager des Museums. Ein besonderes Erlebnis war der zweiwöchige Konzerneinsatz bei der Porsche Werkzeugbau GmbH in Schwarzenberg und die Team- & Projekttage mit Rennfahrer Timo Bernhard. Auch die Arbeit an unveröffentlichten Fahrzeugen und die Einblicke ins Design Studio werden ihm in guter Erinnerung bleiben.

Wagner dankt nicht nur seinem gesamten Ausbildungsteam für die Unterstützung und wertvollen Tipps, sondern auch seinen Azubikollegen für den Zusammenhalt und die gemeinsamen Erlebnisse während der Ausbildung. Als Azubi-Botschafter setzte er sich dafür ein, Schülerinnen und Schüler für die Ausbildung bei Porsche zu begeistern. Ab sofort wird er Teil des Teams in Zuffenhausen und ist direkt am Bau des Porsche 911 beteiligt. Dies ist ein bedeutender Schritt in seiner Karriere und zeigt, dass man mit Begeisterung und dem Mut, neue Wege zu gehen, viel erreichen kann.

Eine Botschaft für die Jugend

Wagner hat eine klare Botschaft für die Jugendlichen: Man braucht kein Einser-Abitur, um erfolgreich zu sein, sondern Begeisterung und den Mut, neue Wege zu gehen. Diese Einstellung wird auch von der Porsche Holding unterstützt, die betont, dass oft der Mut zur Veränderung und das Ausprobieren neuer Dinge entscheidend sind. Viele Karrieren bei Porsche haben mit einer Lehre als KFZ-Mechaniker begonnen, und zahlreiche Absolventen haben im Laufe der Jahre verschiedene Funktionen übernommen und können auf spannende Karrierewege blicken. Ein Beispiel dafür ist eine Absolventin, die heute das Produktmanagement für Zubehör leitet und regelmäßig die Produktionswerke besichtigt.

Lou Bennet Wagner ist ein leuchtendes Beispiel für die Möglichkeiten, die sich jungen Menschen bieten, wenn sie ihren Träumen folgen und bereit sind, hart zu arbeiten. Er plant, eine eigene Wohnung in Süddeutschland zu suchen und bleibt trotz der Distanz eng mit seiner Heimat verbunden. Mit seinem Engagement und seiner Begeisterung wird er sicherlich auch in der Zukunft viele weitere Erfolge feiern.

Für mehr Informationen über seine beeindruckende Reise und die Ausbildungsmöglichkeiten bei Porsche, besuchen Sie die Quelle und die LinkedIn-Seite.