Michael Klink, besser bekannt als LinkMichel, ist ein vielbeachteter Kabarettist und Comedian aus Neuffen. Der Träger des Sebastian-Blau-Preises hat sich auf die „Skurrilitäten des Alltags“ spezialisiert und bringt mit seinem Humor ein Stück schwäbische Mundart in die Unterhaltungslandschaft. Seine neue Video-Reihe „Michel will‘s wissen“ feiert große Erfolge. Diese Videos erscheinen jeden Mittwoch um 12 Uhr auf ntz.de, und in der aktuellen Folge vom 28. Januar besucht LinkMichel die Sauna der Panorama-Therme.
In dieser Episode wird er von Saunameister Horst Blaschke begleitet, der ihm erklärt, wie man sich in der Sauna richtig verhält. Diese Verbindung von Unterhaltung und nützlichen Tipps für die Freizeitgestaltung könnte für viele Zuschauer von großem Interesse sein und zeigt, wie LinkMichel die Kultur der schwäbischen Mundart kreativ in seine Darbietungen einfließt.
Auszeichnungen und Engagement für die Mundart
LinkMichel hat kürzlich beim Finale des Sebastian-Blau-Preises 2024 in der Rottenburger Festhalle triumphiert. Diese bedeutende Veranstaltung, die am Sonntagabend stattfand, wird seit 2002 vom Verein „schwäbische mund.art e.V.“ vergeben und ehrt den bedeutenden Mundartdichter Josef Eberle alias Sebastian Blau. Das Ziel dieses Preises ist es, das Bewusstsein für den Wert des schwäbischen Dialekts in der Öffentlichkeit zu stärken und dessen Bedeutung für die Kommunikation in Zeiten der Globalisierung hervorzuheben.
In diesem Jahr belegte LinkMichel den ersten Platz mit seiner Figur „LinkMichel“, während Jakob Friedrich Pohl aus Besigheim mit „Bissle denken beim Schaffe“ den zweiten Platz errang. Den Publikumspreis gewann Marcus Neuweiler aus Schöntal für seine Darbietung „Alois Gscheidle“. Weitere Auszeichnungen gingen an Elisabeth Kabatek und Ilona Nowak aus Stuttgart für „Swabian Housewives“, während die Moderation der Gala von Pius Jauch übernommen wurde. Die Teilnehmer des Finales waren vielfältig und stellten ein breites Spektrum schwäbischen Humors dar.
Der Einsatz für die schwäbische Kultur
Insgesamt steht der Preis für ein stärkeres Engagement zur Erhaltung der schwäbischen Mundart. Der Dachverband der Dialekte betont die Bedeutung verschiedener Formate wie Kabarett, Live-Performance und neue Medien, um die Kultur weiter zu fördern. Besonders der Beitrag der jungen Generation wird hier hervorgehoben, da dieser für die Zukunft der kulturellen Identität entscheidend ist.
Mit Verstärkung durch die digitale Welt und der Möglichkeit zur Einreichung von Beiträgen in unterschiedlichen Kategorien, möchte der Dachverband die Vielfalt und Kreativität der Dialekte und Kulturformen fördern. Die Einreichung kann in verschiedenen Formaten erfolgen, unter anderem Videos, digitale Arbeiten oder musikalische Beiträge.
Michael Klink trägt durch seinen Humor und sein Engagement zur Stärkung der schwäbischen Mundart bei und bietet mit seiner Video-Reihe eine unterhaltsame Plattform, die auch das Interesse für lokale Traditionen weckt. Weitere Informationen zu den Kategorien und Teilnahmebedingungen sind auf der Webseite des Dachverbands der Dialekte einsehbar.
Für mehr Details über die aktuellen Entwicklungen in der schwäbischen Mundart und Michael Klinks künstlerische Aktivitäten, besuchen Sie bitte die Artikel von ntz.de, swr.de und dachverband-dialekte.de.