Am 10. Februar 2026, verzeichnet Wendlingen am Neckar derzeit eine Temperatur von 5,1 °C. Diese Werte sind Teil eines umfassenden Wetter- und Klimamonitors, der von den Stuttgarter Nachrichten bereitgestellt wird. Die Niederschlagsmenge der letzten 30 Tage ist mit 18,8 mm ungewöhnlich gering. Der Vergleich der aktuellen Wetterdaten mit denen der Zeiträume 1961-1990 und 1991-2020 zeigt, dass langfristige Veränderungen des Klimas offensichtlich sind, insbesondere durch den menschengemachten Klimawandel.

Eine der markantesten Veränderungen zeigt sich in der Anzahl der Frosttage. Seit September hat Wendlingen bereits 65 Frosttage erlebt, wobei die Anzahl von Jahr zu Jahr schwankt. Diese Zahl steht in starkem Kontrast zu den Trends seit 1961, bei denen tendenziell weniger Frosttage verzeichnet wurden. Klimaforscher warnen, dass der Klimawandel zu einer Zunahme von heißen Tagen führt, während Frosttage seltener werden.

Extreme Wetterphänomene und ihre Folgen

Die klimatischen Veränderungen manifestieren sich besonders deutlich in Baden-Württemberg, wo der Niederschlag im Sommer tendenziell abnimmt, jedoch ein Wechsel zwischen Dürreperioden und Starkregen stattfindet. So werden die Winter zunehmend feuchter, was zu einem verschärften Risiko von Überschwemmungen führen kann. Diese extremen Wetterereignisse sind Symptome des globalen Klimawandels, wie auch die Analyse von Meteoblue zeigt.

Das Pariser Abkommen, das 2015 beschlossen wurde und 2016 in Kraft trat, zielt darauf ab, die globale Erwärmung auf unter 2 °C, vorzugsweise 1,5 °C, zu begrenzen. Dies wurde zur gemeinsamen Zielsetzung von 195 Staaten. Die Auswirkungen des Klimawandels wie steigende Temperaturen, schmelzende Gletscher und häufigere Hitzewellen sind nun auch in Wendlingen spürbar.

Globale Maßnahmen gegen den Klimawandel

Das Abkommen fordert schnelles Handeln zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen. Auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse sollen nationale Beiträge erarbeitet werden, die spezifische Ziele zur Emissionssenkung festlegen. Damit wird sichergestellt, dass nicht nur Industrieländer, sondern auch Entwicklungsländer ihren Teil zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen, wie die Bundeszentrale für politische Bildung berichtet.

Allerdings gibt es auch kritische Stimmen, die bemängeln, dass die festgelegten nationalen Ziele (NDCs) oft nicht ambitioniert genug sind. Zudem sind Finanzierung und internationale Zusammenarbeit zentrale Streitpunkte, insbesondere in Bezug auf Klimamaßnahmen in Entwicklungsländern. Trotz dieser Herausforderungen bleibt der globalen Gemeinschaft nur eine enge Zusammenarbeit, um den besorgniserregenden Trends im Klimawandel entgegenzuwirken.

In Wendlingen ist die Lage ebenfalls angespannt. Die Anzahl der Sonnenstunden zeigt Schwankungen und hat jedoch wenig mit dem Klimawandel zu tun. Langfristig bleibt die Frage, wie sich das lokale Klima weiter entwickeln wird und welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die Auswirkungen des Klimawandels zu mildern.