Am 26. Januar 2026unternahmen die Klassen 8a und 8b einen spannenden Ausflug nach Heilbronn in die Experimenta. Der Reisebus setzte sich etwa um 7.30 Uhr in Bewegung und erreichte die Destination gegen 9.15 Uhr. Nach der Ankunft wurden den Schülerinnen und Schülern der Ablauf des Tages sowie die Regeln erklärt. Besondere Aufmerksamkeit erhielt die Verteilung von Ticket-Armbändern, die einen digitalen Rucksack beinhalteten.

Die Gruppen hatten die Möglichkeit, die verschiedenen Stationen in der Experimenta zu erkunden. Zu den Highlights gehörten sportliche Aktivitäten wie virtuelles Fallschirmfliegen und ein Tischkicker, der Platz für bis zu 16 Personen bot. Die vielseitigen Stationen luden die Schüler ein, spielerisch zu lernen und ihre MINT-Kompetenzen zu testen. Für das leibliche Wohl war in der Cafeteria gesorgt, bevor es um circa 13.30 Uhr wieder zurück nach Stuttgart ging.

MINT-Bildung stärken in Baden-Württemberg

Dieser Ausflug war nicht nur unterhaltsam, sondern auch Teil einer größeren Initiative zur Stärkung der MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) in Baden-Württemberg. Am 1. Oktober 2025 fand in der Experimenta ein Fachtag mit dem Motto „Zukunft gestalten – MINT-Bildung in Baden-Württemberg stärken“ statt. Dabei richtete sich die Veranstaltung an schulische und außerschulische Akteure der MINT-Bildung, um die MINT-Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler zu fördern.

Das Programm umfasste Impulse und Diskussionen mit Expertinnen und Experten aus Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Außerdem wurden vertiefende Fachforen angeboten, um die Themen der digitalen Kompetenzen und der Förderung von Mädchen in MINT weiter zu erörtern. Die Veranstaltung bot auch Gelegenheit zum Netzwerken und Informationen an Informationsständen zu erhalten. Zu den Höhepunkten gehörten eine Show im Science Dome und ein Besuch im KI-Pavillon.

Regionale MINT-Cluster und ihre Bedeutung

Ein zentrales Element des MINT-Aktionsplans, welcher vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ins Leben gerufen wurde, sind regionale MINT-Cluster. Diese Cluster vernetzen Akteure aus Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, um niedrigschwellige und alltagsnahe Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche zu schaffen. In ganz Deutschland wurden bereits 73 MINT-Cluster gegründet.

  • MINTcon (Mannheim): Vernetzung bestehender Angebote zur MINT-Bildung.
  • techniKAmpus (Karlsruhe): Außerschulische MINT-Angebote in offenen Kinder- und Jugendarbeitsstätten.
  • MAKEitREAL (Heilbronn-Franken): Ansprache von Mädchen mit Migrationshintergrund durch mobile Makerspaces.
  • makeMINTcool (Stuttgart): Sichtbarmachung und Weiterentwicklung bestehender Angebote.

Diese Cluster sind nicht nur darauf ausgerichtet, ein breites Spektrum an MINT-Bildung zu fördern, sondern legen auch besonderen Wert auf benachteiligte Gruppen. Insbesondere Mädchen und Jugendliche in Risikolagen erhalten Unterstützung, wodurch die gesellschaftliche Teilhabe und der Bildungserfolg weiter gestärkt werden.

Die MINT-Bildung spielt eine entscheidende Rolle für die Bewältigung globaler Herausforderungen wie der Energiewende und der digitalen Transformation. Durch solche Initiativen wird klar, wie wichtig es ist, bereits frühzeitig die MINT-Kompetenzen der neuen Generation zu fördern, um ihnen die besten Chancen in einer sich schnell verändernden Welt zu bieten. Die Schülerinnen und Schüler erhalten durch Erlebnisse wie den Ausflug nach Heilbronn wertvolle Einblicke in die faszinierenden Bereiche der MINT-Welt.