Am 16. Oktober 2025 ist in Stuttgart eine mobile Radarkontrolle durchgeführt worden. Laut news.de gab es dabei vier gemeldete Standorte, an denen Geschwindigkeitsübertretungen festgestellt werden konnten.
Die jeweils aktuellen Blitzerstandorte am 15. Oktober 2025 sind dabei folgende:
- Heerstraße in Vaihingen (70563) – 30 km/h, gemeldet um 18:29 Uhr.
- Benzstraße in Bad Cannstatt (70372) – 40 km/h, gemeldet um 18:07 Uhr.
- Ludwigsburger Straße in Zuffenhausen (70437) – 50 km/h, gemeldet um 16:58 Uhr.
- Otto-Hirsch-Brücken in Hedelfingen (70329), gemeldet um 19:36 Uhr.
Verkehrsüberwachung und Geschwindigkeitsmessung
Geschwindigkeitsüberschreitungen sind die häufigsten Verkehrsverstöße und die Hauptursache für Unfälle im Straßenverkehr. Die Verkehrsüberwachung in Stuttgart zielt darauf ab, durch die Nutzung mobiler Radarkontrollen die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Bereits seit den 1950er Jahren sind solche Kontrollen ein fester Bestandteil der deutschen Verkehrspolitik. Die erste Test-Radarmessung fand wahrscheinlich im Januar 1957 statt, und die erste Radarfalle wurde 1959 in Deutschland zugelassen, wie bussgeldkatalog.org berichtet.
In Deutschland gibt es aktuell etwa 4.400 festinstallierte Radarmessgeräte. Mobile Geräte werden immer häufiger eingesetzt, da sie weniger sichtbar sind und die Verkehrsteilnehmer überraschen können. Diese Geräte funktionieren mittels des Doppler-Effekts, bei dem Radarwellen ausgesendet und vom Fahrzeug reflektiert werden. Bei Geschwindigkeitsübertretungen wird ein Foto des Fahrzeugs sowie des Fahrers gemacht.
Regelungen und Toleranzen
Die Fahrerhaftung in Deutschland bedeutet, dass der Fahrer des Fahrzeugs zur Verantwortung gezogen wird, wenn es zu einer Geschwindigkeitsüberschreitung kommt. Es gibt zudem spezifische Toleranzwerte: Bei Geschwindigkeiten bis 100 km/h werden 3 km/h abgezogen, bei Geschwindigkeiten über 100 km/h liegt der Toleranzwert bei 3 Prozent.
Der Einsatz von mobilen Radarfallen und die Einführung neuer Technologien wie der Section Control, die die Durchschnittsgeschwindigkeit über einen längeren Abschnitt misst, sollen die Verkehrssicherheit weiter erhöhen. Die Einnahmen aus Bußgeldern fließen in die Infrastruktur und die Verkehrsüberwachung, um eine sichere Umgebung für alle Verkehrsteilnehmer zu schaffen.