Am 2. Februar 2026 unterlag die HSG Leinfelden-Echterdingen in der Handball-Regionalliga deutlich gegen die HSG Stuttgart/Metzingen 2 mit 23:35 (13:18). Trotz eines engagierten Auftritts konnte die HSG Leinfelden-Echterdingen die Dominanz des Tabellenführers nicht brechen.
Zu Beginn der Partie erwischte das Team von Trainerin Mona Binder einen guten Start und führte zunächst mit 1:0. Doch die HSG Stuttgart/Metzingen 2, angeführt von der starken Rückraumspielerin Katharina Goldammer, antwortete schnell und vergrößerte ihren Vorsprung in der 6. Minute auf 5:2. Bis zur 15. Minute konnte sich die HSG Leinfelden-Echterdingen jedoch zurückkämpfen und minimal auf 7:6 verkürzen, bevor die Gegnerinnen das Spielgeschehen zunehmend dominierten.
Dominanz der Gäste
Trotz parierender Aktionen von der Torhüterin Johanna Schmitz-Veltin, die zahlreiche Chancen vereitelte, konnte die HSG Leinfelden-Echterdingen nicht am Rückstand anknüpfen. Zum Halbzeitstand von 18:13 war klar, dass die HSG Stuttgart/Metzingen 2 den Ton angab.
In der zweiten Halbzeit zeigten die Gastgeberinnen zwar weiterhin Kampfgeist, konnten den Rückstand jedoch nicht verringern. Trainerin Mona Binder lobte den Einsatz ihrer Mannschaft, während Veronika Goldammer von der HSG Stuttgart/Metzingen 2 mit der Leistung ihres Teams zufrieden war. Das Team nutzte den klaren Vorsprung, um jüngeren Spielerinnen mehr Spielzeit zu geben.
Die Tabelle der Regionalliga
Die HSG Stuttgart/Metzingen 2 ist derzeit nicht nur Tabellenführer in der Regionalliga Baden-Württemberg, sondern präsentiert sich als ernstzunehmender Aufstiegskandidat. Interessant ist, dass in dieser Liga auch der HC Schmiden/Oeffingen ohne Punktverlust an der Spitze steht, gefolgt von TuS Schutterwald und Sport-Union Neckarsulm II mit 26:2 und 20:8 Punkten, respektive. Die HSG Leinfelden-Echterdingen hingegen sieht sich einem schmalen Feld gegenüber, nachdem das Team auch beim letzten Spiel gegen HSG Freiburg 2 nicht über ein denkbar knappes 20:21 hinaus kam – im letzten Angriff fiel der entscheidende Treffer durch Laura Stiehler.
Insgesamt gibt es deutschlandweit zehn Regionalligen für Frauen, aus denen die Meister und Vizemeister aus Niedersachsen-Bremen und Baden-Württemberg sich für die Aufstiegsrunde zur 3. Liga qualifizieren können. Der Kampf um die Platzierungen und die Aufstiegschancen bleibt spannend, auch wenn der HSG Leinfelden-Echterdingen im Moment vor einer herausfordernden Saison steht.
Die HSG Stuttgart/Metzingen 2 hat in den kommenden Wochen schwierige Begegnungen, unter anderem ein Duell gegen den HC Schmiden/Oeffingen, in der das Team sein Können erneut unter Beweis stellen darf.
Für die Fans wird der weitere Verlauf der Regionalliga mit Sicherheit von großem Interesse sein.
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