Am Dienstagnachmittag, dem 4. Februar 2026, ereignete sich in Stuttgart-Ost ein bedrohlicher Vorfall. Gegen 13:45 Uhr wurde ein zehnjähriger Junge Opfer eines Raubes, als zwei unbekannte Jugendliche ihm seine Smartwatch entwendeten. Der Vorfall geschah in der Pischekstraße, wo die Täter dem Jungen auflauerten.

Wie die Stuttgarter Nachrichten berichten, setzten die Angreifer eine gewalttätige Vorgehensweise ein. Sie näherten sich dem Jungen, während dieser auf einem Stein saß, und hielten seine Arme fest, bevor einer der Täter ihm die Smartwatch vom Handgelenk riss. Anschließend flüchteten die beiden in Richtung des Waldes an der Jahn-/Pischekstraße.

Beschreibung der Täter

Die Polizei hat die Beschreibung der Täter veröffentlicht, um Hinweise aus der Bevölkerung zu erhalten. Die Jugendlichen werden als etwa 16 bis 18 Jahre alt und rund 1,70 Meter groß beschrieben. Sie hatten braune Haare und waren mit Pufferjacken sowie blauen und grauen Jeans bekleidet. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0711/8990 5778 bei der Polizei zu melden. Auch alternative Kontaktmöglichkeiten wurden bereitgestellt, unter anderem ein E-Mail-Service für außerhalb der Bürozeiten.

Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf das Thema Jugendkriminalität in Deutschland, welches in den letzten Jahren immer wieder in den Fokus gerückt ist. Laut der Bundeszentrale für politische Bildung gibt es zahlreiche Studien, die unterschiedliche Aspekte von Jugendkriminalität untersuchen. Offene Fragen zur Prävention und dem Einfluss sozialer Faktoren auf das Verhalten von Jugendlichen gewinnen zunehmend an Bedeutung.

Die Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention betont, dass Konsequenzen aus gewalttätigem Verhalten sowohl bei den Tätern als auch bei den Opfern berücksichtigt werden müssen. Häufig handelt es sich bei Jugendkriminalität um ein komplexes Zusammenspiel aus persönlichen, sozialen und entwicklungspsychologischen Faktoren.

Eltern, Lehrer und die Gesellschaft sind gefordert, um präventive Maßnahmen zu ergreifen und Jugendlichen positive Verhaltensalternativen aufzuzeigen. Somit könnte einem Anstieg von delinquente Verhalten entgegengewirkt werden.

Im Falle des Übergriffs auf den zehnjährigen Jungen ist die schnelle Reaktion der Polizei und die Unterstützung der Bevölkerung entscheidend, um mögliche Täter zu ermitteln und zukünftige Vorfälle zu verhindern.

Für Zeugen ist es wichtig, sich zu melden und zur Aufklärung des Verbrechens beizutragen. Die Polizei erhofft sich wertvolle Hinweise, um den Tätern schnell auf die Spur zu kommen.