Aktuell findet in Herrenberg die vierte ökumenische Vesperkirche statt, die vom 25. Januar bis zum 8. Februar 2026 durchgeführt wird. Unter dem Motto „Nahrung für Leib und Seele“ bietet die Veranstaltung täglich ein warmes Mittagessen, Kaffee und die Möglichkeit zur Gemeinschaft. Ziel dieses Projektes ist es, Menschen unabhängig von ihrer sozialen Lage, ihrem Alter oder ihrer Herkunft zusammenzubringen und so Gespräche zu ermöglichen sowie soziale Teilhabe zu fördern. Träger der Vesperkirche ist der ökumenische Kreis der Kirchengemeinden im Kirchenbezirk Herrenberg, zu dem evangelische, katholische, methodistische und neuapostolische Gemeinden gehören.Pressebox berichtet.
Besonders bemerkenswert ist das Engagement von ELSÄSSER FILTERTECHNIK, das sich aktiv an dieser Initiative beteiligt. Frank Elsässer und sein Team haben hierbei einen wichtigen Beitrag geleistet, indem sie ihre Mitarbeitenden einen Tag freigestellt haben, um in der Vesperkirche vor Ort zu helfen. Insgesamt waren 20 Beschäftigte in verschiedenen Rollen aktiv, was positive Resonanz unter den Mitarbeitenden erzeugte. Das Engagement fördert nicht nur die Verbindungen innerhalb des Unternehmens, sondern auch das gemeinsame Handeln in der Gesellschaft.
Vielfältige Angebote und Ehrenamtliche
Insgesamt engagieren sich hunderte Ehrenamtliche in Bereichen wie Küche, Service, Empfang und dem Austausch mit den Gästen. Diese große Zahl an freiwilligen Helfern ist bezeichnend für den spirituellen und sozialen Mehrwert, den Vesperkirchen bieten. Anderswo, wie beispielsweise in Ravensburg, wird ebenfalls eine Vesperkirche vom 20. Januar bis 8. Februar 2026 angeboten. Diese feiert ihr 18. Jubiläum in der evangelischen Stadtkirche und verpflichtet sich, insbesondere Menschen in Notlagen wie Wohnungslose, Senioren, geflüchtete Personen und Familien zu unterstützen. Neben einem täglichen warmen Essen gibt es auch kulturelle Angebote und medizinische Dienstleistungen. Die Johannes-Ziegler-Stiftung und das Diakonische Werk Oberschwaben Allgäu Bodensee sind die Veranstalter dieser wichtigen Initiative.Schwäbische berichtet.
Die Vesperkirchen haben sich in den letzten Jahren einen Namen gemacht und sind inzwischen in ganz Deutschland verbreitet. 1995 wurde die erste Vesperkirche in Stuttgart gegründet. Ihr Ziel ist es, Menschen dari, die aus verschiedenen Armutsgruppen kommen, einen Ort der Geborgenheit und des Austauschs zu bieten. Dabei stehen die Begegnung und das Miteinander im Vordergrund, nicht die reine Armenspeisung. Viele Kirchengemeinden und diakonische Dienste in Württemberg organisieren ähnliche Angebote. Oft agiert die Finanzierung rein über Spenden und ehrenamtliche Hilfe. Es wird um Unterstützung gebeten, um den Projekten eine nachhaltige Basis zu geben.Diakonie Württemberg berichtet.