Die aktuelle Situation der SG H2Ku Herrenberg wird von einem bedrohlichen Gefühl geprägt. Am vergangenen Wochenende unterlag die Mannschaft dem TSV Altensteig mit 28:32. Nik Wittke, der herausragend spielte, erzielte dabei 13 Tore. Dennoch muss festgestellt werden, dass die Herrenberger insbesondere in der zweiten Halbzeit schwache Leistungen zeigten, was zu weiteren Unsicherheiten im Team führte. Der TSV Altensteig, als Tabellenletzter der Oberliga, stellte sich als unerwartet harter Gegner heraus. Die SG H2Ku hat erkennbar Schwierigkeiten, ihre Leistung über zwei Halbzeiten konstant zu halten, was die Lage in der Tabelle zusätzlich verschärft, wie krzbb.de berichtet.
Aktuell befinden sich die Herrenberger auf dem vorletzten Platz der Tabelle, nachdem sie in ihren letzten drei Spielen stets verloren haben. Der Abstand zu einem gesicherten Mittelfeld beträgt nun vier Punkte. In dieser misslichen Lage erwartet die SG H2Ku am kommenden Samstag den TV Ehingen, der nach zuletzt vier Niederlagen endlich wieder einen Sieg gegen den TSV Altensteig feiern konnte. Dies gibt den Gegnern zusätzlichen Auftrieb, während sich die Herrenberger auf die Herausforderung vorbereiten müssen.
Ausblick auf das kommende Spiel
Trainer Jörg Ebermann hatte klare Worte für seine Mannschaft. Er fordert mehr Mut und die Fähigkeit, sich von Fehlern nicht aus dem Konzept bringen zu lassen. „Die Mannschaft muss sich auf ihre Stärken konzentrieren und offensiv auftreten“, so Ebermann. Spieler wie Florian Wangler, Linksaußen des TV Ehingen, spielen eine entscheidende Rolle; er erzielt durchschnittlich sieben Tore pro Spiel und hat bisher bei 22 Siebenmeterversuchen keinen Fehlversuch.
Die Herrenberger müssen aber auch auf Nik Wittke vertrauen, der in letzter Zeit seine Schwäche bei Siebenmetern überwinden konnte; er verwandelte acht von neun Versuchen. Die personelle Ausgangslage der SG H2Ku ist recht positiv, da alle Spieler für das kommende Spiel einsatzbereit sind. Dies ist besonders wichtig, um einen möglichen Wendepunkt in der Saison herbeizuführen, wie Stuttgarter Nachrichten hervorhebt.
Es bleibt abzuwarten, ob die Herrenberger in der Lage sind, die Trendwende tatsächlich einzuleiten und sich aus der Gefahrenzone der Tabelle zu befreien. Die kommenden Spiele werden entscheidend dafür sein, ob die SG H2Ku Herrenberg den Kopf aus der Schlinge ziehen kann und ob die dringend benötigten Punkte in den nächsten Begegnungen geholt werden können.