Am vergangenen Samstag fand der Heimspieltag der weiblichen F-Jugend in Stuttgart statt, der mit viel Musik und Begeisterung begann. Alle Teams traten gemeinsam unter Beifall in die Halle ein. Die Atmosphäre war von Anfang an dynamisch und voller Energie, was sich besonders nach dem Aufwärmen bemerkbar machte. In den ersten Wettkämpfen gegen die HSG Kochertürn/Stein konnte die Anfangsnervosität schnell überwunden werden, gefolgt von einer stark verbesserten Abwehrleistung und bedeutenden Torerfolgen. Trotz der anfänglichen Nervosität wurde das erste Spiel gegen die HSG Kochertürn/Stein mit 2:0 gewonnen.

Im zweiten Spiel standen die Mädchen erneut der HSG Kochertürn/Stein gegenüber, diesmal als stärkeren Gegner. Mit einer soliden Abwehr und klugen Spielzügen sicherten sie sich den Sieg. Im dritten Aufeinandertreffen gegen die SG Schozach-Bottwartal zeigte sich, wie gut die Mädchen das im Training Gelernte umsetzen konnten. Das letzte Spiel gegen die TSG Horkheim war ein weiteres Highlight, in dem die Torhüterin mit starken Paraden glänzte und die Abwehr ebenfalls hervorragende Leistungen zeigte.

Vielfältige Bewegungslandschaften

Das Konzept der Bewegungslandschaften hat sich in den letzten Jahren als zentraler Bestandteil im Kinderhandball etabliert. Ab dem Spieljahr 2018/19 gelten neue Ergänzende Durchführungsbestimmungen, die darauf abzielen, die vermittelten motorischen Fähigkeiten in der F-Jugend zu verbessern. Hierzu gehören Übungen, die den Kindern spielerisch Bewegungserfahrungen ermöglichen, ohne den Druck eines Wettkampfcharakters. Ein Fokus liegt auf der Gestaltung attraktiver Stationen, die von Trainern beaufsichtigt werden, um eine individuelle und motivierende Athletik zu fördern. Informationen dazu bietet der Handballverband Württemberg auf seiner Webseite an, wo die verschiedenen Zielsetzungen und Übungsformate erläutert werden, die in der F-Jugend umgesetzt werden sollten, um die Spielerfahrung zu optimieren und gleichzeitig den Spaß am Spiel zu fördern.

Diese Bewegungslandschaften beinhalten zahlreiche Aktivitäten wie Balltransport durch abwechslungsreiche Parcours und Zielwerfen mit verschiedenen Ballsportarten. Ziel ist es, die Kinder sowohl körperlich als auch motorisch herauszufordern, was langfristig essentiel für ihre Entwicklung im Handballsport ist.

Anerkennung für die Leistungen

Die Siegerehrung war ein krönender Abschluss des Heimspieltages: Jedes Mädchen erhielt einen goldenen Pokal als Anerkennung für die geleisteten Anstrengungen. Der Tag war nicht nur durch die Spiele geprägt, sondern auch durch ein umfangreiches Rahmenangebot. In den Pausen konnten die Kinder an einem Parcours mit Sprungbahn, Zielwerfen und Seilhüpfen teilnehmen, was den Spaßfaktor zusätzlich erhöhte. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt – herzhaften Snacks, Schleckspießen und selbstgebackenen Kuchen fanden großen Anklang.

Ein herzliches Dankeschön richteten die Veranstalter an die Schiedsrichter, die Kuchenbäcker, das Verkaufsteam und alle Helfer, die diesen Tag möglich gemacht haben. Der nächste Spieltag wird am 15. März 2026 in Kochertal stattfinden, und die Vorfreude auf weitere spannende Begegnungen unter den jungen Spielerinnen wächst.

Für weitere Informationen über die Bewegungslandschaften im Kinderhandball und deren Umsetzung können Interessierte die Seiten von Handballverband Württemberg sowie von Baden-Württembergischer Handball-Verband besuchen.