Die winterlichen Wetterbedingungen, die Deutschland aktuell betreffen, sorgen nicht nur für Glätte und frostige Temperaturen, sondern haben auch Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr. Heute, am 1. Februar 2026, liegt der Fokus auf dem drohenden Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr, der von der Gewerkschaft Verdi organisiert wird, sowie auf den extremen Wetterverhältnissen. Die Gefahren durch Glätte und gefrierenden Regen betreffen vor allem die Regionen im Nordwesten und Nordosten des Landes.
Wie die Stuttgarter Nachrichten berichten, sind die Prognosen für die Nacht zum Montag besorgniserregend. In einigen Gebieten können Pendler mit gefrierendem Regen oder Schnee rechnen. Diese Wetterbedingungen können zu erheblichen Einschränkungen im Straßen- und Schienenverkehr führen. So wird im Nordosten mit Temperaturen bis zu -9 Grad Celsius und in der Region an der Oder sogar mit strengen Minusgraden bis zu -13 Grad gerechnet.
Warnstreiks verschärfen Verkehrsprobleme
Zu den wetterbedingten Herausforderungen kommt die Ankündigung flächendeckender Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr hinzu. Dies könnte vor allem in Großstädten wie Berlin, wo Straßenbahnen teils ohne Passagiere fahren, zu weiteren Verkehrsproblemen führen. Laut Tagesschau bleibt Niedersachsen vorerst von diesen Maßnahmen unberührt, da dort eine Friedenspflicht gilt. Die Forderungen von Verdi umfassen unter anderem kürzere Arbeitszeiten und höhere Zuschläge.
Die winterlichen Verhältnisse zwingen nicht nur die Verkehrsbetriebe, Gefahren und Einschränkungen einzuplanen, sondern stellen auch eine ernsthafte Herausforderung für die Sicherheit auf den Straßen dar. In Ostfriesland kam es bereits zu einem tragischen Unfall, bei dem ein 29-Jähriger aufgrund von Glätte ums Leben kam. Starke Schneeverwehungen beeinträchtigen den Zugverkehr in einigen Regionen, was zu zahlreichen Verspätungen führt.
Winterwetter bringt Gefahren und Einschränkungen
Zusätzlich zu den Warnstreiks wird die Wetterlage von einem Hoch über Skandinavien beeinflusst, das kalte Luft in die nördlichen und östlichen Teile Deutschlands bringt, während die westlichen und südlichen Regionen von milderer Meeresluft betroffen sind, wie Wettergefahren anmerkt. Die Gefahr von gefrierendem Regen, Schnee und rutschigen Straßen bleibt somit bestehen und wird lokal weiterhin erwartet. Insbesondere im Münsterland und der Emsregion wird mit starkem Glatteis gerechnet.
In Berlin unterstützt die Stadtreinigung mit der Bereitstellung von kostenlosem Streusplit, um die Gehwege zu sichern. Gleichzeitig dürfen Verkehrsbetriebe im Vorfeld der Warnstreiks Maßnahmen ergreifen, um eine Einfrierung der Oberleitungen zu vermeiden. Pendler müssen sich jedoch auf erhebliche Einschränkungen und gefährliche Fahrbedingungen gefasst machen, da das winterliche Wetter keinen Raum für Entwarnung lässt.