Im Landkreis Kitzingen stehen Autofahrer vor erheblichem Verkehrschaos. Der sechsspurige Ausbau der A3 hat bereits zu mehreren Sperrungen geführt, und eine weitere Vollsperrung steht unmittelbar bevor. Diese betrifft die Verbindungsstraße zwischen Kleinlangheim und Feuerbach, die ab Montag, dem 10. Oktober, bis zum 24. Oktober um 13 Uhr gesperrt sein wird. Die Umleitungsstrecke verlängert sich von knapp drei auf rund 20 Kilometer, was erhebliche Auswirkungen auf die Reisetätigkeiten in der Region mit sich bringt. Dies ist bereits die zweite Sperrung der Strecke innerhalb weniger Monate, da im Mai bereits Bauarbeiten an der Autobahnbrücke durchgeführt wurden, die den Verkehr stark beeinträchtigten. Mein Charivari berichtet von den anstehenden Arbeiten, die sowohl Kanal- als auch Straßenbauprojekte umfassen.

Die offiziellen Umleitungen werden ausgeschildert, um den Fluss des Verkehrs zu regeln. Für Fußgänger und Fahrradfahrer ist eine Umleitung über Atzhausen vorgesehen, um sie sicher um die Baustelle herumzuführen. Die aktuellen Bauarbeiten sind Teil des umfassenden Projekts zum Ausbau der A3 zwischen Würzburg und Nürnberg, das eine Vielzahl von lokalen Straßen und Verbindungen betrifft.

Weitere Einschränkungen im Landkreis

Die Situation wird durch zusätzliche Baustellen im Landkreis Kitzingen weiter verschärft. Ab Mitte September wird eine weitere Brücke über der A3 abgerissen, was ebenfalls zu Sperrungen führt. Diese Abrisse betreffen zwei wesentliche Nord-Süd-Verbindungen im Landkreis und machen die Staatsstraße von Kitzingen nach Großlangheim bis Dezember unpassierbar. Auch Kitzingens Oberbürgermeister Stefan Güntner hat die Autobahn GmbH des Bundes dafür kritisiert, dass bei der Planung der Baumaßnahmen nicht genug Rücksicht auf lokale Gegebenheiten genommen wurde. Die Stadt wird während dieser Sperrung das letzte Teilstück der Nordtangente abschließen, wodurch die Verkehrsbelastung zusätzlich steigt. BR hebt hervor, dass die marode Fahrbahndecke der Staatsstraße dringend erneuert werden muss, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

Wie Michael Fuchs, der Leiter des Staatlichen Bauamtes Würzburg, betont, sind diese Erneuerungen notwendig, um die Infrastruktur langfristig zu verbessern. Dennoch bleibt die Unsicherheit für die Anwohner und Pendler bestehen, die während der Bauarbeiten alternative Routen suchen müssen. Weitere Baumaßnahmen wie die komplette Erneuerung der Ortsdurchfahrt der B22 im Ortsbereich Düllstadt werden ebenfalls bis Jahresende andauern. Inmitten dieser umfassenden Baustellenlandschaft bleibt die Hoffnung, dass die zuständigen Stellen ihr Bestes geben, um die Bürger über die laufenden und zukünftigen Änderungen rechtzeitig zu informieren.