In Frankfurt wurde der Bautycoon Lummermann tot aufgefunden. Die Umstände seines Todes, der auf einer stillgelegten Baustelle entdeckt wurde, werfen viele Fragen auf. Handelt es sich um einen Unfall oder war es eine verzweifelte Tat? Genau diese Fragen beschäftigen die Ermittler im neuen Krimi „Von Martin Mosebach“, der von Felix von Manteuffel und anderen prominenten Sprechern inszeniert wurde. Regie führte Leonhard Koppelmann, und die Produktion stammt vom hr 2026. Die Handlung setzt sich mit dem mysteriösen Tod des Baulöwen auseinander, insbesondere mit dem Hintergrund, dass seine Firma Investo, die gerade am Bau eines sechsstöckigen Bürogebäudes arbeitete, in Konkurs gegangen ist. Dies hat zur Folge, dass die Bauarbeiten zum Stillstand gekommen sind. Die Ermittler, Kriminalhauptkommissar Haas und sein Kollege Teschenmacher, stehen vor der Herausforderung, dass die Spurenlage am Tatort dürftig ist, was die Aufklärung der Situation erschwert. Ergänzt wird die Ermittlerteam durch die Bürokraft Felsenstein, die seit Kindertagen mit der Witwe des Verstorbenen befreundet ist. Diese Verbindung ist es, die dem Kommissar zu einer kreativen Ermittlungsmethode inspiriert.
Hintergrund der Ermittlungen
Die Ermittlung ist besonders komplex, da Haas und Teschenmacher kaum Hinweise am Tatort finden konnten. Die Tatsache, dass die Firma Investo kurz vor dem Unglück pleitegegangen ist, sorgt zusätzlich für ein bedrückendes Umfeld. Lummermann war nicht nur ein erfolgreicher Unternehmer, sondern auch eine Schlüsselfigur in der Bauindustrie, was seine Bedeutung in der Region unterstreicht. Mit so vielen Fragen im Raum stellt sich die spannende Herausforderung für die Ermittler: Wie kann die Wahrheit ans Licht gebracht werden?
Die Situation ist nicht nur für die Ermittler herausfordernd, sondern sie spiegelt auch den Zustand der Kriminalität in Deutschland wider. Laut der Bundeszentrale für politische Bildung wurden im Jahr 2024 insgesamt 5.837.445 Verdachtsfälle registriert, was ein konstantes Kriminalitätsaufkommen um die sechs Millionen Fälle seit den 1990er Jahren zeigt. Die Dunkelfeldstudien offenbaren jedoch, dass die tatsächliche Wahrnehmung von Kriminalität in der Bevölkerung oft viel höher liegt als die offiziellen Statistiken zeigen.
Insgesamt deckt die neue Hörspielproduktion „Tödliche Baustelle“ spannende und dramatische Aspekte der Krimigenre ab, die durch die Hintergründe der Ermittlungen und die psychologischen Dimensionen der Charaktere noch verstärkt werden. Die Verbindung zwischen den Figuren und die widersprüchlichen Informationen, die sich rund um Lummermann entwickeln, sorgen für zusätzliche Spannung, während die Ermittler allem auf die Spur zu kommen versuchen.
Für weitere Informationen und um das Krimi-Hörspiel zu erleben, können interessierte Zuhörer die vollständige Audioversion auf Phonostar nachhören.