In der frühen Morgenstunde des 16. Juni 2025 brach in einer Gemeinschaftsunterkunft in Stuttgart-Feuerbach ein Brand aus. Gegen 5 Uhr alarmierte die Feuerwehr die Einsatzkräfte, nachdem ein Feuer in einem Gebäude in der Wiener Straße gemeldet wurde. Laut Stuttgarter Nachrichten hatte die Feuerwehr ein Großaufgebot mobilisiert, darunter Löschzüge der Feuerwachen 4 und 3 sowie Fahrzeuge der Abteilungen Hedelfingen und Weilimdorf.

Vor Ort stellte die Feuerwehr ein stark verrauchtes Zimmer fest. Glücklicherweise waren zu diesem Zeitpunkt keine Bewohner mehr in dem betroffenen Raum. Die Einsatzkräfte konnten schnell eine Ausbreitung des Feuers ausschließen. Um weitere Schäden zu verhindern, wurde das Brandgut ins Freie gebracht und dort endgültig abgelöscht. Die Feuerwehr setzte hochleistungsfähige Lüfter ein, um das Gebäude vom Brandrauch zu befreien, und kontrollierte alle Zimmer auf möglichen Raucheintrag.

Verletzte und Rettungsmaßnahmen

Trotz der gefährlichen Situation erlitt glücklicherweise nur ein Sicherheitsmitarbeiter leichte Verletzungen infolge einer Rauchvergiftung. Er wurde vor Ort vom Rettungsdienst behandelt, der mit zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug im Einsatz war. Auch ein organisatorischer Leiter Rettungsdienst war mobilisiert worden. Der Einsatz zeigte eine beeindruckende Koordination der verschiedenen Rettungseinheiten, sodass viele Einsatzkräfte ihre Anfahrt abbrechen konnten, nachdem die Situation unter Kontrolle war, wie Presseportal berichtet.

Aktuell ermittelt die Polizei Stuttgart zur Brandursache. Es ist bisher unklar, wie es genau zu dem Vorfall kommen konnte, aber die Ermittlungen sind bereits im Gange, um weitere Informationen zu gewinnen und möglicherweise ähnliche Vorfälle in der Zukunft zu vermeiden.

Die schnelle Reaktion der Feuerwehr und der Rettungsdienste hat in diesem Fall Schlimmeres verhindern können. Die Anwohner sind erleichtert, dass keine weiteren Personen verletzt wurden. Der Vorfall lenkt jedoch auch die Aufmerksamkeit auf die Sicherheitsvorkehrungen in Gemeinschaftsunterkünften und die Wichtigkeit regelmäßiger Brandübungen.