Im deutschen Bahnverkehr kommt es ab dem 5. Februar 2026 zu signifikanten Änderungen, die zahlreiche Reisende betreffen werden. An diesem Tag beginnen Bauarbeiten am Pragtunnel, die bis zum 6. Februar 2026 andauern werden. Während dieser Zeit wird es Haltausfälle zwischen S-Feuerbach und S-Schwabstraße geben, was insbesondere Für die Linien S6 und S60 einige Einschränkungen mit sich bringt. Die S6 verkehrt in dieser Phase nur zwischen Weil der Stadt und Feuerbach, während die S60 ebenfalls von Abweichungen betroffen ist. Reisende sollten sich rechtzeitig über die aktuellen Verbindungen informieren und die APP DB Navigator oder die Website bahn.de nutzen, um auf dem Laufenden zu bleiben, wie news.de berichtet.
Die Deutsche Bahn weist darauf hin, dass Bauarbeiten und andere Verkehrsstörungen häufig zu Reiserückschlägen führen können. In der Vergangenheit waren dies die Hauptursachen für Unpünktlichkeit. Aus den aktuellen Statistiken geht hervor, dass die Pünktlichkeit der Fernverkehrszüge im Jahr 2023 bei rund 64 % lag. Im Vergleich dazu betrug die Pünktlichkeit im Jahr 2022 noch 65,2 %. Im ersten Quartal 2023 verkehrten die Züge der DB Regio sogar mit einer Pünktlichkeit zwischen 92 und 93 %. Diese Zahlen verdeutlichen die Herausforderungen, vor denen die Deutsche Bahn steht, da etwa 36 % der Züge mindestens sechs Minuten Verspätung hatten.
Weitere Informationen und Hilfsmittel für Reisende
Für Reisende, die in den kommenden Wochen auf den Zug angewiesen sind, stehen numerous Informationen zur Verfügung. Auf db-fahrplan.com finden Nutzer eine interaktive Störungskarte, die aktuelle Zugausfälle und Streckenunterbrechungen anzeigt. Außerdem können sie in Echtzeit die Position von Verbindungen über das Zugradar verfolgen. Abfahrtstafeln und ein Verspätungsalarm per E-Mail oder App bieten zusätzlich Möglichkeiten zur Reiseplanung.
Ein Aspekt, der immer wieder zur Diskussion steht, ist die Pünktlichkeit der Deutschen Bahn. Im September 2025 lag die Pünktlichkeit der Fernzüge laut tagesschau.de bei nur 55 %. Dies stellt einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahresmonat dar. Bei ICE- und IC-Zügen betrug die Pünktlichkeit 55,3 %, was etwa sieben Prozentpunkte weniger als im Vorjahr ausmacht. Im Regionalverkehr sieht die Lage etwas besser aus, hier waren 87,2 % der Züge pünktlich. Ein Zug gilt als verspätet, wenn er mehr als sechs Minuten hinter dem Zeitplan zurückliegt.
Die Deutsche Bahn führt die Probleme mit der Pünktlichkeit auf verschiedene Faktoren zurück, unter anderem Baustellen, Vandalismus und mutmaßliche Sabotageakte. Die neue Vorstandschefin Evelyn Palla hat die Aufgabe, die Bahn für die Zukunft fit zu machen. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat angekündigt, dass bis 2029 eine Pünktlichkeitsquote von mindestens 70 % im Fernverkehr angestrebt wird, mittelfristig sogar 80 % und langfristig 90 %. Im Nahverkehr soll eine Pünktlichkeit von dauerhaft 90 % gelten, was zeigt, dass die Deutsche Bahn weiterhin an ihrer Zuverlässigkeit arbeiten muss.