Am Mittwoch, den 4. Februar 2026, wurde die Polizei in Schorndorf zu zwei tragischen Verkehrsvorfällen gerufen, die das Stadtbild und die Anwohner erschütterten. Während eines Vorfalls blieb ein Mercedes an einer Treppe nahe der Stadtkirche stecken. Dies führte zu diversen Anrufen bei der Redaktion der Zeitung, die den Vorfall vor Ort überprüfte. Die Fahrerin, die aus Gmünd stammt, wurde durch ihr Navigationsgerät in diese missliche Lage geführt, was für eine ungewöhnliche Situation sorgte.
Zur gleichen Zeit kam es am Donnerstag zu einem weiteren dramatischen Vorfall in Schorndorf, genauer gesagt im Stadtteil Haubersbronn. Hier geriet ein 78-jähriger VW Golf-Fahrer während der Fahrt auf der Landesstraße 1150 in den Gegenverkehr, wo er auf einen entgegenkommenden Tesla prallte. Laut den Berichten von Stuttgarter Nachrichten ereignete sich der Unfall gegen 17:20 Uhr in einer Rechtskurve, aus bislang ungeklärter Ursache.
Tödlicher Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen
Bei dem Zusammenstoß wurde das linke Hinterrad des Tesla von einem 56-jährigen Fahrer abgerissen, wodurch der Tesla sich um 180 Grad drehte. Der Golf kollidierte daraufhin frontal mit einem hinter dem Tesla fahrenden Mercedes. Ein Fiat Ducato, gelenkt von einem 31-jährigen Fahrer, rammt das Heck des Mercedes, konnte aber nicht rechtzeitig bremsen. Glücklicherweise gelang es einem Helfer, das Feuer, das am Mercedes ausbrach, schnell zu löschen.
Die Tragödie des Tages war jedoch der Tod des Golf-Fahrers. Neben ihm wurde eine 71-jährige Beifahrerin schwer verletzt, während der 77-jährige Mercedes-Fahrer leichte Verletzungen davontrug. Der Tesla- und der Fiat Ducato-Fahrer blieben hingegen unverletzt. Die Einsatzkräfte waren schnell vor Ort, mit insgesamt vier Rettungswagen, zwei Notarztwagen und vier Feuerwehrfahrzeugen, die zur Unfallaufnahme und Fahrzeugbergung bis etwa 22:15 Uhr die Landesstraße 1150 blockierten.
Verkehrssicherheit im Fokus
Die Vorfälle erinnern daran, wie wichtig Verkehrssicherheit ist. Nach aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes sollen solche Statistiken dazu beitragen, die Strukturen des Unfallgeschehens aufzuzeigen und Maßnahmen in der Gesetzgebung sowie im Straßenbau zu fördern. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit durch gezielte Maßnahmen zu verbessern und die Bevölkerung über potenzielle Gefahren aufzuklären.
In Schorndorf haben beide Vorfälle ein tiefes Loch im Bewusstsein der Anwohner hinterlassen, und die Tragödie des tödlichen Unfalls wird zweifellos Gesprächsthema in der Stadt sein.