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Heute ist der 2.03.2026 und in Stuttgart sowie Umgebung gibt es einen besonderen Anlass zur Freude für Naturfreunde und Vogelbeobachter: Am Sonntag, dem 15.03.2026, findet eine spannende Exkursion zum Vogel des Jahres 2026, dem Rebhuhn, statt. Diese Veranstaltung wird von Frau Kilchling-Hink geleitet und führt in den Raum Tübingen, wo das NABU-Vogelschutzzentrum Mössingen aktive Projekte zur Sicherung des Rebhuhn-Bestands durchführt.

Die Exkursion beginnt um 15 Uhr und bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, das Rebhuhn möglicherweise zu hören oder sogar zu sehen. Zudem besteht die Option, am Abend an einem Monitoring teilzunehmen, um noch mehr über diesen faszinierenden Vogel zu lernen. Für die Anreise nach Tübingen wird empfohlen, Fahrgemeinschaften zu bilden. Der Treffpunkt ist um 13.30 Uhr am Parkplatz am Rathaus von Süßen. Da Hunde bei dieser Exkursion nicht erlaubt sind, sollten die Teilnehmer darauf achten, ihre Vierbeiner woanders unterzubringen.

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Rebhuhn: Ein bedrohtes Wesen

Das Rebhuhn ist ein stark gefährdeter Agrarvogel, dessen Lebensraum vor allem Äcker und landwirtschaftlich genutzte Flächen sind. Es wurde mit 81.855 Stimmen (44,5 %) zum Vogel des Jahres 2026 gewählt, wobei die Wahl vom 2. September bis 9. Oktober 2025 stattfand. Die Amsel folgte auf dem zweiten Platz mit 49.011 Stimmen (26,6 %), und die Waldohreule sowie die Schleiereule belegten die weiteren Plätze. Der Name „Rebhuhn“ leitet sich von seinem charakteristischen Revierruf ab und es gehört zur Familie der Hühnervögel.

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Rebhühner sind unauffällig gefärbt, wobei die Männchen einen markanten Bauchfleck aufweisen. Sie ernähren sich überwiegend vegetarisch, bevorzugen Grasspitzen, Wildkräutersamen und Getreide, während Küken auch auf Insekten und Kleintiere angewiesen sind. Weibchen legen bis zu 20 Eier in gut versteckte Nester, und beide Elternteile kümmern sich gemeinsam um die Aufzucht der Küken. Trotz ihrer tag- und dämmerungsaktiven Lebensweise sind sie jedoch selten sichtbar.

Bedrohungen und Schutzmaßnahmen

Ursprünglich lebten die Rebhühner in den Steppen Europas und Asiens, sind heute jedoch Kulturfolger in Agrarlandschaften. Der Bestand in Deutschland ist seit 1980 um alarmierende 87 % zurückgegangen, was hauptsächlich auf die Intensivierung der Landwirtschaft, Monokulturen und den Einsatz von Pestiziden zurückzuführen ist. Um dem Rückgang der Rebhuhn-Population entgegenzuwirken, sind Maßnahmen wie die Schaffung von ungenutzten Flächen, mehrjährige Brachen und der Verzicht auf Pestizide notwendig.

Das NABU ruft die Bürger auf, zur Bestandsüberwachung beizutragen, indem sie Sichtungen von Rebhühnern melden. Wer Interesse hat, an der Exkursion teilzunehmen, sollte sich bis zum 07.03.2026 bei W. Jakob unter 07162 41055 oder via E-Mail an info@nabu-fils-lauter.de anmelden. Der Unkostenbeitrag für die Teilnahme beträgt 5,– € pro Person.

Weitere Informationen zur Exkursion und zum Rebhuhn finden Sie in diesem Artikel sowie auf der Webseite des NABU, wo Sie auch mehr über die Hintergründe und den Schutz des Rebhuhns erfahren können: NABU.