Vom 27. bis 31. Juli 2026 organisiert der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. eine spannende Erinnerungs- und Kulturreise nach Belgien. Die Bezirksverbände Nordwürttemberg und Südbaden/Südwürttemberg laden Reiselustige ein, das faszinierende Flandern zu entdecken. Unter dem Motto „Belgien erleben, wo Traditionen und Kultur wie Schokolade verschmelzen“, wird ein umfangreiches Programm geboten, das sowohl kulturelle Höhepunkte als auch Gedenkorte umfasst.

Die Reise wird die Teilnehmer zu bedeutenden Orten führen, darunter die Hauptstädte Brüssel, Antwerpen und Gent, wo die reiche Geschichte und Kultur des Landes erlebbar wird. Ein besonderes Highlight ist der Besuch der Gedenkstätten in Lommel, Langemark und Ypern, wo die Teilnehmenden an der traditionellen „Last Post“-Zeremonie teilnehmen und das „In Flanders Fields“-Museum besuchen werden. Diese Gedenkorte sind von historischer Bedeutung, da in Belgien über 134.000 deutsche Soldatengräber aus dem Ersten Weltkrieg an 270 Orten verteilt sind, hiervon 99 deutsche Soldatenfriedhöfe und zahlreiche Ehrenfelder in verschiedenen Gemeinden.

Reiseinformationen und Kosten

Die Reisekosten pro Person belaufen sich auf 659,- € für ein Doppelzimmer und 799,- € für ein Einzelzimmer. Im Preis enthalten sind vier Übernachtungen mit Frühstück in einem 3*-B&B-Hotel in Mechelen sowie Stadtbesichtigungen in Brüssel, Antwerpen und Gent unter fachkundiger Leitung. Der Anmeldeschluss ist der 15. März 2026, und die Reise findet ab einer Teilnehmerzahl von 65 Personen statt.

  • Reisedaten: 27. bis 31. Juli 2026
  • Preis pro Person: 659,- € (Doppelzimmer), 799,- € (Einzelzimmer)
  • Abfahrtsorte: Friedrichshafen, Singen (Hohentwiel), Karlsruhe, Stuttgart

Die vollständigen Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung sind auf der Webseite des Volksbundes zu finden. Interessierte können sich auch direkt bei Herrn Gordon Hügel telefonisch oder per E-Mail melden.

Historische Kontexte und Gedenkorte

Belgien ist nicht nur für seine kulturellen Aspekte bekannt, sondern auch für die Vielzahl an Kriegsgräbern. Neben den 134.000 deutschen Soldatengräbern gibt es zahlreiche deutsche Gräberfelder auf alliierten Soldatenfriedhöfen und kleinere Gräbergruppen auf Gemeindefriedhöfen. Ein Kriegsgräberabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Belgien, das 1954 geschlossen wurde, regelt unter anderem die Zusammenbettung der deutschen Toten des Ersten Weltkriegs, darunter die Verlagerung der unbekannten Gefallenen nach Langemark.

Die großen deutschen Soldatenfriedhöfe in Belgien, wie Menen, Vladslo und Hooglede, sind nicht nur Gedenkstätten, sondern auch Orte der Reflexion über den Verlust von Tausenden von Menschenleben während beider Weltkriege. Die Gedenkarbeit des Volksbundes steht im Zeichen des Erhalts dieser Erinnerungsorte und der Würdigung der Gefallenen.

Für weitere Informationen oder bei Fragen zur Reise können sich Interessierte an Herrn Gordon Hügel unter Tel. 07531 9052-15 oder 0172 7944944 wenden oder die Webseite des Volksbundes besuchen.

Weitere Details zur Reise sowie zur Gedenkarbeit finden Sie auch in den entsprechenden Berichten auf den Webseiten des Nussbaum, des Volksbund Nordwürttemberg und unter Volksbund Kriegsgräberstätten.