Am Freitag, dem 6. Februar 2026, ereignete sich ein Einbruch in ein Einfamilienhaus an der Mannspergerstraße in Heumaden. Die Täter gelangten zwischen 12 und 22:30 Uhr durch Aufhebeln eines Fensters in die Wohnräume und durchsuchten sämtliche Zimmer. Dabei entwendeten sie Uhren im Wert von mehreren Hundert Euro. Die Polizei bittet um Hinweise und fordert Zeugen auf, sich unter der Rufnummer 0711 8990-5778 bei der Kriminalpolizei zu melden. Diese Informationen hat WILIH veröffentlicht.
In den letzten Tagen wurden im Stuttgarter Stadtgebiet mehrere Einbrüche verzeichnet. Neben dem Vorfall in Heumaden kam es auch zu einem Einbruch in Stuttgart-Süd und mehreren Einbruchversuchen in Heumaden und Wangen. So gelangten unbekannte Täter zwischen Donnerstag, 4:40 Uhr, und Sonntag, 19:15 Uhr, über einen Wintergarten in eine Wohnung in der Hahnstraße und entwendeten 80 Euro Bargeld. Am selben Samstag, gegen 18:45 Uhr, versuchte ein Täter, im Kammhaldenweg ein Fenster aufzuhebeln, musste jedoch fliehen, als die Hausbewohner zurückkehrten.
Ausweitung der Ermittlungen
Zusätzlich gab es am Samstagabend, gegen 22:10 Uhr, einen weiteren Einbruchversuch in Wangen, wo zwei Täter in eine Wohnung in der Munderkinger Straße einbrechen wollten. Eine Nachbarin bemerkte den Vorfall und alarmierte die Polizei, woraufhin die Täter flüchteten. Die Beschreibung der beiden Verdächtigen fiel unterschiedlich aus: Der erste Täter wurde als 20 bis 25 Jahre alt, etwa 1,75 Meter groß und in einem dunkelgrauen Kapuzenpullover mit Weste gekleidet beschrieben. Der zweite Täter war ungefähr 1,80 Meter groß und trug eine blaue Bomberjacke. Auch hier bitten die Ermittler um Hinweise unter der gleichen Kontaktnummer.
Die Statistik zu Wohnungseinbrüchen in Deutschland zeigt einige besorgniserregende Trends. Laut Informationen von Statista gab es 2023 etwa 119.000 Diebstähle in und aus Wohnungen, was einen signifikanten Anstieg nach der Corona-Pandemie bedeutet. Bei diesen Taten handelte es sich um 77.800 gewaltsame Wohnungseinbrüche, der höchste Stand seit 2019, aber immer noch über 50 Prozent niedriger als 2015, als es in Deutschland rund 167.000 Einbrüche gab.
Kriminalitätslage in der Region
Einblicke in die Kriminalitätslage zeigen, dass das Einbruchsrisiko in städtischen Gebieten am höchsten ist, während ländliche Regionen, wie Bayern, tendenziell niedrigere Raten aufweisen. Die Aufklärungsquote für Wohnungseinbrüche betrug 2023 14,9 Prozent, was im Vergleich zur Gesamtquote aller Straftaten (58,4 Prozent) besorgniserregend niedrig ist. Besonders kritisiert wird der hohe Ausländeranteil unter den Tatverdächtigen, was in 42,9 Prozent der aufgeklärten Fälle festzustellen war. Dies ist ein Thema, das nicht nur die Polizei, sondern auch die gesamte Gesellschaft beschäftigt.
Mit zunehmender Sorge über die Sicherheit in den eigenen vier Wänden bleibt der Aufruf zur Mithilfe an die Bevölkerung aktuell. Hinweise auf verdächtige Personen oder Aktivitäten können entscheidend zur Ergreifung der Täter beitragen.