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Am Dienstagnachmittag, dem 3. März 2026, wurde die Stuttgarter Feuerwehr zu einem dramatischen Einsatz am Buberlesweiher in Stuttgart-Botnang gerufen. Eine elf Jahre alte Labrador-Hündin, die seit dem Mittag vermisst war, befand sich in einer lebensbedrohlichen Lage. Spaziergänger hatten gegen 15:00 Uhr das verzweifelte Bellen des Tieres aus einem Moorgebiet gehört und umgehend die Feuerwehr alarmiert.

Eine aufmerksame Frau entdeckte die Hündin schließlich am Rand des Sees und informierte die Einsatzkräfte. Die Feuerwehr erhielt auf der Anfahrt die wichtige Information, dass ein Hund im Moor feststeckte und forderte daraufhin ein weiteres Löschfahrzeug an. Vor Ort bestätigte sich die kritische Situation: Die Hündin war im matschigen Uferbereich des Buberlesweiher eingesunken und konnte sich nicht selbst befreien.

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Einsatz der Feuerwehr

Die Feuerwehr schuf umgehend einen sicheren Zugang zum See, indem sie Steckleiterteile einsetzte. Ein Feuerwehrangehöriger erkundete die Lage im Moorbereich mit Gummistiefeln und einem Schutzanzug. Die Wasserrettungseinheit der Feuerwache 3 traf ein und zwei Einsatzkräfte gingen in speziellen Neoprenanzügen, gesichert mit Leinen, zu dem Tier vor. Die Hündin, die den Namen April trägt, wurde behutsam aus dem Morast befreit und auf festen Boden gebracht.

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Nach ihrer Rettung wurde April mit Wasser versorgt und grob gereinigt. Um sie vor einer möglichen Auskühlung zu schützen, deckten die Einsatzkräfte sie mit Decken zu. Währenddessen ermittelte die Polizei die Eigentümerin der Hündin, die kurze Zeit später an der Einsatzstelle eintraf. Nachdem sie ihre Hündin in Empfang genommen hatte, wurde sie von der Polizei aus dem Wald begleitet, um einen Tierarzt aufzusuchen.

Der Buberlesweiher und seine Besucher

Der Buberlesweiher, ein beliebtes Ausflugsziel in schattigem Gelände, wird häufig von Spaziergängern besucht. Allerdings meiden die meisten den morastigen Uferbereich, wo April in Schwierigkeiten geraten war. In der Vergangenheit gab es keine Meldungen über Zwischenfälle am Weiher, der für Badegäste nicht geeignet ist. Im Jahr 2014 musste die Feuerwehr bereits Tiere vor der Austrocknung des Teiches retten, was die Wichtigkeit der Wachsamkeit für die Sicherheit von Tieren in der Region unterstreicht.

Insgesamt waren bei diesem Einsatz zehn Feuerwehrleute und eine Streifenwagenbesatzung der Polizei involviert. Dank des schnellen Handelns der Spaziergänger und der Einsatzkräfte konnte die Labrador-Hündin April aus einer lebensbedrohlichen Situation gerettet werden. Für weitere Informationen zu diesem Vorfall verweisen wir auf die detaillierten Berichte von News.de, Stuttgarter Nachrichten und Allgäuer Zeitung.