Im Handball-Oberligaspiel am 8. Februar 2026 setzte sich der TSV Denkendorf mit einem klaren 33:20-Sieg gegen die HSG Bargau/Bettringen durch. Dies war ein wichtiger Erfolg für die Denkendorfer, die nun den zweiten Platz in der Oberliga belegen, punktgleich mit ihrem Gegner, der ebenfalls 21:9 Punkte aufweist. Die HSG ist derzeit Dritter in der Tabelle, was die Bedeutung des Sieges für Denkendorf unterstreicht. Beide Teams hatten vor dem Spiel eine stark umkämpfte Position im mittleren Tabellendrittel.
Zur Halbzeit lag die Mannschaft von Trainer Christoph Hönig jedoch mit 13:14 hinten, was die Spannung und Dramatik des Spiels deutlich machte. In der zweiten Hälfte stellte Denkendorf seine defensive Aufstellung um und ließ in den letzten 30 Minuten lediglich acht Gegentreffer zu. Der gezielte Wechsel in der Verteidigung war entscheidend für den Erfolg. Hönig äußerte sich erleichtert über den Ausgang, insbesondere da die Personalsituation vor dem Spiel angespannt war. So fiel die Spielerin Marie Rehkugler krankheitsbedingt aus, was eine zusätzliche Herausforderung für das Team darstellte.
Der entscheidende Faktor: Tamara Bürger
Ein herausragender Beitrag zum Sieg kam von Torhüterin Tamara Bürger, die mit 16 Paraden maßgeblich daran beteiligt war, dass Denkendorf die Kontrolle über das Spiel zurückgewinnen konnte. Ihr sicherer Rückhalt war für die Defensive von enormer Bedeutung und half, Druck von den Spielern im Feld zu nehmen. Das Team, bestehend aus Bürger, Schoen, Drücker (3), Pussinen (1), Riehs (3), Krug (1), Rehkugler (3), Maier (6), Bartsch (3), Schön (2), Becker, Baskaya (6) und Dannenberg (2), zeigte sich nach der Anspannung in der ersten Halbzeit stark und fokussiert.
Die Ergebnisse dieser Begegnung sind nicht nur für die aktuelle Saison wichtig, sondern werfen auch einen Blick auf die kommenden Herausforderungen in der Oberliga. Die sportpsychologische Betreuung, die einige Vereine in Anspruch nehmen, könnte in diesem Kontext eine zentrale Rolle spielen. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse der Angewandten Sportpsychologie unterstützen Athleten dabei, sowohl in Trainings- als auch Wettkampfsituationen ihre Leistung zu optimieren.
Ausblick auf die Saison
Durch den Sieg festigt der TSV Denkendorf nicht nur seine Position im oberen Tabellendrittel, sondern zeigt auch, dass man in der Lage ist, trotz widriger Umstände zu kämpfen. Die enge Zusammenarbeit zwischen Spielern, Trainern und sportpsychologischen Beratern, die in zukunftsorientierten Wettkampf- und Trainingsprogrammen angestrebt wird, könnte dem Team weiterhin helfen, Herausforderungen besser zu meistern und die Leistung zu steigern. Der Verlauf der restlichen Saison bleibt daher mit Spannung zu beobachten.
Mehr über die Entwicklungen in der Handball-Oberliga können Sie unter Esslinger Zeitung und Stuttgarter Nachrichten nachlesen.