Am Mittwoch wurden in Stuttgart-Feuerbach drei Tote entdeckt. Die Leichen einer Frau und zweier Kinder wurden in einem Wohnhaus gefunden. Die Polizei erhielt Zutritt zur Wohnung aufgrund des Verdachts einer „hilflosen Lage“, berichtet SWR. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um die Todesursache der drei Personen zu klären, allerdings ist die Identität der Toten momentan noch nicht offiziell bestätigt.
Ob es sich bei den Opfern um eine Mutter und ihre beiden Kinder handelt, wurde von der Polizei bislang nicht bestätigt. Ermittler gehen jedoch nicht davon aus, dass weitere Personen in die Ereignisse involviert sind. Laut Stimme war die Familie dem Stuttgarter Jugendamt bekannt, wobei es während der Betreuung keine Anzeichen für Eigen- oder Fremdgefährdung gab.
Unterstützung für Angehörige
Das Jugendamt ist sowohl in die Ermittlungen involviert als auch aktiv daran beteiligt, Angehörige und Hinterbliebene zu unterstützen. Es werden psychologische Beratungen angeboten, um den Schock und die Trauer zu verarbeiten. Verschiedene Organisationen bieten zudem Hilfe bei Suizidgedanken an, darunter die Telefonseelsorge sowie die „Nummer gegen Kummer“ für Kinder und Jugendliche.
Feuerbach, der Stadtteil in Stuttgart, hat sich in den letzten Jahren sowohl als Wohn- als auch Wirtschaftsstandort entwickelt. Diese tragischen Ereignisse werfen nun Fragen auf, die nicht nur die örtliche Gemeinschaft betreffen, sondern auch das soziale Netzwerk, das für die Unterstützung von Familien zuständig ist.