Am 28. Februar 2026 fand in Oberstenfeld ein bemerkenswerter Clean-Up-Day statt, der von rund 100 Bürgerinnen und Bürgern aller Altersgruppen besucht wurde. Die Veranstaltung startete um 9:30 Uhr mit einer herzlichen Begrüßung durch Bürgermeister Kraning am Bauhof und Dorfhaus in Prevorst. Ziel dieser gemeinsamen Aktion war es, die Wege, Grünflächen und Gewässerränder von Abfall zu befreien und so das Ortsbild zu verschönern. Organisiert wurde die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem NABU Naturschutzbund Deutschland e. V. und dem Verein Umwelt- und Gewässerschutz Oberstenfeld, die sich beide für den Schutz der Natur engagieren. Quelle

Die Teilnehmer wurden in Gruppen eingeteilt, um die besonders betroffenen Bereiche entlang der Bottwar systematisch abzusuchen und zu reinigen. Ausgerüstet mit Handschuhen, Greifzangen, Müllsäcken und Warnwesten, die vom Bauhof zur Verfügung gestellt wurden, machten sich die Freiwilligen ans Werk. Dabei wurden zahlreiche Verpackungen, Flaschen und sogar ein Einkaufswagen im Bach gefunden. Auch sperrige Kunststoffrohre fanden ihren Weg in die Müllsäcke. Gegen 12:30 Uhr kehrten die Helfer zum Bauhof zurück, wo eine kleine Stärkung und der Austausch über die Eindrücke der Aktion auf sie wartete. Der Abtransport und die fachgerechte Entsorgung des gesammelten Mülls übernahm der Bauhof Oberstenfeld.Quelle

Gemeinschaftliches Engagement

Die hohe Beteiligung an der Aktion zeigt das außergewöhnliche Engagement der Oberstenfelder für ein sauberes Ortsbild und die Bereitschaft, aktiv zum Umweltschutz beizutragen. Jung und Alt arbeiteten Hand in Hand und füllten zahlreiche Müllsäcke. Der Umwelt- und Gewässerschutzverein lobte die Einsatzbereitschaft der Bevölkerung und bedankte sich bei allen Helferinnen und Helfern für ihre Unterstützung. Solche Aktionen stärken nicht nur das Bewusstsein für den Umweltschutz, sondern fördern auch das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der Gemeinde.

Engagement für den Klimaschutz

Das Engagement in Oberstenfeld reiht sich in eine wachsende Bewegung ein, in der viele Nachbar:innen in Deutschland sich lokal für den Klimaschutz einsetzen. Aktivitäten sind vielfältig und reichen von der Reparatur alter Haushaltsgeräte über die Rettung von Lebensmitteln bis hin zu Klima-Stammtischen und dem Teilen von Lastenfahrrädern. Eine Klimakarte hilft dabei, lokale Projekte zu finden und Kontakt aufzunehmen. Diese Initiativen sind Teil der Community Academy, die 2024 als Vernetzungs- und Bildungsangebot für nachbarschaftliches Engagement im Klimaschutz starten wird und von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert wird. Quelle