Eine chaotische Autofahrt in Stuttgart sorgte am Mittwochabend für Aufregung. Eine 53-jährige Kia-Fahrerin, die offensichtlich unter Alkoholeinfluss stand, verursachte einen Unfall, der nicht nur sie selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr brachte. Laut Esslinger Zeitung begann die rasante Fahrt in Bad Cannstatt und führte die Fahrerin bis nach Plieningen.
Auf ihrer Reise verlor die Frau ein Fahrzeugteil, welches ein nachfolgendes VW-Fahrzeug beschädigte. Dies war jedoch nur der Anfang ihrer Probleme. In Plieningen überließ sie einem 52-jährigen Mann das Steuer, bevor die Polizei das betroffene Fahrzeug später in der Eisenbahnstraße stoppte. Die Polizei stellte fest, dass die 53-Jährige unter Alkoholeinfluss stand und musste eine Blutprobe abgeben. Um weitere Informationen zu sammeln, bittet die Polizei um Zeugenmeldungen, insbesondere von gefährdeten Verkehrsteilnehmern, die durch die unberechenbare Fahrweise des Kia beeinträchtigt wurden. Interessierte können sich unter der Telefonnummer 0711/8990-3400 melden.
Ein weiterer Vorfall in Stuttgart
Bereits am Dienstagmorgen ereignete sich ein ähnlich gelagerter Vorfall in Stuttgart. Eine 54-jährige Frau fuhr betrunken von Degerloch in die Stadt. Die Fahrt begann gegen 9:30 Uhr auf der Neuen Weinsteige. Sie gefährdete andere Verkehrsteilnehmer, geriet in den Gegenverkehr und kollidierte schließlich mit einem Stein und einem Verkehrsschild in der Ulrichstraße. Passanten alarmierten die Polizei, die daraufhin die Fahrerin stoppte und ebenfalls feststellen musste, dass sie unter Alkoholeinfluss stand und eine Blutprobe abgeben musste Stuttgarter Nachrichten.
Diese Vorfälle werfen ein schädliches Licht auf das Thema Alkohol im Straßenverkehr. Der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr e.V. (BADS), ansässig in Hamburg, wirkt aktiv daran mit, die Gefahren, die durch Alkohol und andere Rauschmittel im Straßenverkehr entstehen, zu bekämpfen. Ihre Aufgaben umfassen die Aufklärung über die Gefährlichkeit von Alkohol und die Förderung der Verkehrserziehung. Die Organisation steht in kontinuierlicher Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen, um die Forschung auf diesem Gebiet zu unterstützen BADS.
Die Vorfälle in Stuttgart verdeutlichen die anhaltenden Probleme mit alkoholisierten Fahrern, die nicht nur sich selbst, sondern auch andere gefährden. Es bleibt zu hoffen, dass mehr Bewusstsein für die Konsequenzen des Fahrens unter Alkoholeinfluss geschaffen wird und potenzielle Täter in Zukunft abgeschreckt werden.