Am Dienstagmorgen, dem 3. Februar 2026, kam es auf der B29 bei Winterbach zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Autos, der um 07:13 Uhr gemeldet wurde. Die Richtung des Unfalls war Stuttgart. Nach ersten Informationen von der Polizei sind zwei Fahrzeuge in den Vorfall verwickelt. Zum aktuellen Stand der Situation (07:41 Uhr) sind weitere Details noch nicht bekannt, jedoch gab es bereits zu diesem frühen Zeitpunkt einen zweiten Unfall auf der B29 in der Nähe von Schorndorf-Haubersbronn.
Dieser jüngste Vorfall ist Teil einer besorgniserregenden Serie von Verkehrsunfällen auf der B29. Innerhalb von nur 24 Stunden fanden drei Unfälle zwischen Winterbach und Weinstadt statt. Der erste erhob sich am Mittwochmorgen um 6:15 Uhr bei Remshalden-West, als ein 34-jähriger Lkw-Fahrer beim Einscheren den Opel eines 55-Jährigen touchierte. Der Opel drehte sich daraufhin und prallte gegen die Leitplanke. Glücklicherweise gab es keine Verletzten, jedoch entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro, der durch Trümmerteile und ausgelaufene Betriebsstoffe noch verschärft wurde. Die linke Spur musste gesperrt werden, was zu zähflüssigem Verkehr führte, berichtet Stuttgarter Nachrichten.
Weitere Unfälle in kurzer Folge
<pNur kurze Zeit später, um 6:55 Uhr am selben Mittwoch, führte ein weiterer Unfall zu noch mehr Chaos. Ein 25-jähriger VW-Fahrer erkannte zu spät, dass ein 56-jähriger Mercedes-Fahrer abbremsen musste, und kollidierte mit diesem. Der dabei entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 50.000 Euro. Der Mercedes musste abgeschleppt werden, und die linke Spur war erneut gesperrt, was den Berufsverkehr zum Stillstand brachte.
<pDer dritte Unfall ereignete sich bereits am Dienstagmorgen, dem 3. Februar, um 7:45 Uhr. Hierbei fuhr eine 25-jährige VW-Fahrerin auf den Opel eines 37-Jährigen auf, der daraufhin gegen einen VW eines 28-Jährigen geschoben wurde. Auch hier konnte über Verletzte nicht berichtet werden, der Sachschaden betrug jedoch etwa 25.000 Euro. Vorübergehend musste die linke Spur gesperrt werden.
Statistische Hintergründe
<pLaut Statistik BW sind Straßenverkehrsunfälle jene Ereignisse, die von der Polizei registriert werden. Bei einem Unfall zählen Personen als betroffen, wenn sie getötet oder verletzt wurden, oder wenn Sachschaden entstand. Die Polizei ist gesetzlich verpflichtet, diese Daten zu erfassen und an die amtliche Statistik zu melden. Unfälle, bei denen die Polizei nicht hinzugezogen wird, insbesondere Alleinunfälle oder Fälle, die gütlich zwischen den Beteiligten geregelt werden, bleiben in der Statistik unberücksichtigt. Es wird angenommen, dass die Dunkelziffer nicht erfasster Unfälle mit zunehmender Schwere der Unfälle abnimmt.
<pDie wiederholten Unfälle auf der B29 werfen Fragen über die Verkehrssicherheit in dieser Region auf, was die Verkehrsteilnehmer und die Strafverfolgungsbehörden zu weiteren Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit veranlassen könnte.