Am Samstag, den 21. Februar, findet im Clara-Zetkin-Haus in Stuttgart-Sillenbuch ein spannendes Bürgergespräch mit der engagierten Kommunalpolitikerin und Kulturvermittlerin Sara Dahme statt. Von 15 bis 17 Uhr haben interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, mit der 41-jährigen Lehrerin am Max-Born-Gymnasium und Mitglied des Stuttgarter Gemeinderats ins Gespräch zu kommen. Seit 2024 ist Dahme Teil des Gemeinderats und bringt frischen Wind in die lokale Politik. Ihre Schwerpunkte liegen in den Ausschüssen für Wirtschaft und Wohnen sowie für Stuttgart 21 & Rosenstein und IBA 27.

Dahme hat sich besonders dem gesellschaftlichen Zusammenhalt verschrieben und möchte, dass die Politik näher an den Lebensrealitäten der Menschen steht. Sie verfolgt einen dialogorientierten Politikstil, der auf offenen Bürgerdialogen basiert. Bei dieser Veranstaltung gibt es die Gelegenheit, ihre politischen Ansichten zu Themen wie Kultur, Bildung, Vielfalt und Zusammenhalt kennenzulernen. Ihr Ziel ist es, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und auf die Anliegen der Bürger einzugehen, wobei sie Zuhören, Ehrlichkeit und aktives Handeln verspricht. Weitere Informationen zur Veranstaltung können auf der Webseite von WILIH nachgelesen werden.

Einblicke in Saras politische Laufbahn

Dahmes politisches Engagement begann durch ihre enge Zusammenarbeit mit der Stadt im KULTUR KIOSK, einem Ort für Veranstaltungen und Austausch, der auch als Plattform zur Förderung der Kultur in Stuttgart dient. Sie wurde von Jasmin Meergans von der SPD angesprochen, was sie dazu brachte, über eine politische Karriere nachzudenken. Ihre familiäre Verbindung zur SPD ist bemerkenswert, wenngleich sie in ihrer Jugend auch andere Parteien wählte. Sie betont die Grundwerte der SPD wie Chancengleichheit, Teilhabe und soziale Gerechtigkeit und fordert mehr Transparenz und eine lautere Kommunikation über die Erfolge der Partei.

Im Hinblick auf die nächste Landtagswahl in Baden-Württemberg, die 2026 ansteht, ist Dahme bereits als Kandidatin nominiert. Sie hat klare Vorstellungen, was sie in den Wahlkampf einbringen möchte: Kultur als Standortfaktor und die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum stehen ganz oben auf ihrer Agenda. Außerdem möchte sie Formate schaffen, die echte Begegnungen zwischen den Bürgern und der Politik fördern, um insbesondere junge Menschen für politische Themen zu gewinnen.

Kultur als zentraler Bestandteil ihrer Politik

Sara Dahme sieht Kultur als ein wesentliches Element für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie versteht Kultur nicht nur als Kunst, sondern als Dialog und Gemeinschaft. Ihre Erfahrungen zeigen, dass kulturelle Bildung oft mit klassischen Disziplinen wie Theater und Musik verknüpft wird. Die Kulturförderung in Stuttgart empfindet sie als gut, erkennt jedoch auch Optimierungsbedarf. Ein Beispiel hierfür ist die Opernsanierung, die sie als Prestigeprojekt bezeichnet, welches sich weiterentwickeln muss.

Darüber hinaus begleitet sie Projekte, die den Austausch zwischen Schulen und kulturellen Institutionen fördern, wie das Projekt am Wolfsburger Kunstmuseum zur digitalen Begegnung zwischen Schule und Museum. Ihre Arbeit im aed Stuttgart, einer Initiative zur Förderung von Gestaltungskompetenz, unterstreicht ihr Engagement für eine vielfältige und inklusive Kulturpolitik.

Die Rolle der Kulturpolitik in Deutschland

Die Bedeutung von Kulturpolitik wird in Deutschland häufig unterschätzt, da sie oft mit Kunstpolitik gleichgesetzt wird. Kulturpolitik umfasst jedoch ein breites Spektrum, das von der kommunalen bis zur internationalen Ebene reicht. In einer Zeit, in der gesellschaftliche Zugehörigkeit und Ausgrenzung immer wieder zur Debatte stehen, ist es entscheidend, dass Kulturpolitik als ein Mittel zur Förderung demokratischer Prinzipien und zur Unterstützung der Vielfalt der Stimmen in der Gesellschaft dient. Der Deutsche Kulturrat und verschiedene Initiativen setzen sich dafür ein, dass Kunst und Kultur auch in Zukunft frei und vielfältig bleiben.

Sara Dahme verkörpert mit ihrem Engagement und ihren politischen Ansichten eine neue Generation von Politikerinnen, die Kulturarbeit schätzt und sie als wichtigen Bestandteil der Gesellschaft sieht. Es bleibt spannend, wie sie ihre Visionen in der bevorstehenden Wahlperiode umsetzen wird. Wer mehr über ihre Ansichten und Pläne erfahren möchte, sollte sich die Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch nicht entgehen lassen.