In Hohenlinden, im Landkreis Ebersberg, Bayern, wurden am 8. Februar 2026 mobile Radarkontrollen durchgeführt. Die Geschwindigkeitsüberwachung fand an der B12 statt, wo ein Tempolimit von 70 km/h gilt. Der Blitzer war um 14:18 Uhr positioniert und die Meldung dazu wurde um 14:45 Uhr aktualisiert. Autofahrer sollten jedoch beachten, dass sich die Messstellen im Tagesverlauf ändern können, weshalb eine erhöhte Aufmerksamkeit geboten ist. Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen können Bußgelder, Punkte in Flensburg sowie Fahrverbote anfallen, was die Konsequenzen einer Missachtung der Verkehrsvorschriften eindringlich verdeutlicht.

Ein zentraler Aspekt der Verkehrsüberwachung, wie auch die mobile Kontrolle in Hohenlinden zeigt, ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit. Verantwortlich für diese Maßnahmen sind Polizei und Verkehrsbehörden sowie das Ordnungsamt, welches für die Überprüfung von parkenden Fahrzeugen und die Anordnung von Abschleppungen zuständig ist. Die Überwachung konzentriert sich nicht nur auf den ruhenden Verkehr, sondern auch auf fließenden Verkehr durch den Einsatz von Blitzern und Radarfallen. Private Unternehmen sind in einigen Städten mit der Verkehrsüberwachung beauftragt, wobei die rechtlichen Rahmenbedingungen je nach Bundesland unterschiedlich sind. Während der Einsatz von Blitzern gesetzlich geregelt ist, bleiben private Blitzinstallationen im öffentlichen Raum unzulässig.

Verbotene Blitzer-Apps und Radarwarngeräte

In Deutschland sind Blitzer-Apps und Radarwarngeräte im Auto verboten, auch wenn deren Kauf und Besitz legal ist. Gemäß Paragraph 23 Abs. 1c der Straßenverkehrsordnung (StVO) ist die Nutzung von Geräten, die Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzeigen oder stören, nicht gestattet. Dies gilt nicht nur für die Fahrer, sondern auch für Beifahrer, die solche Apps verwenden. Ein Vorfall, bei dem ein Autofahrer verurteilt wurde, weil seine Beifahrerin eine Blitzer-App sichtbar hatte, verdeutlicht die Konsequenzen einer solchen Handlung.

Besonders wichtig ist zu wissen, dass der Einsatz von Radarwarngeräten während der Fahrt mit einem Bußgeld von 75 Euro und einem Punkt in Flensburg geahndet wird. Zudem ist die Nutzung von Handys am Steuer ebenfalls untersagt, was ein Bußgeld von 100 Euro nach sich ziehen kann. Im europäischen Ausland sind die Regelungen ähnlich, viele Länder ahnden den Einsatz solcher Geräte mit hohen Geldstrafen. In Belgien können sogar Gefängnisstrafen für wiederholte Verstöße verhängt werden.

Fazit

Die Verkehrsüberwachung in Deutschland, egal ob durch mobile oder stationäre Blitzanlagen, ist ein wichtiger Bestandteil der Verkehrssicherheit. Während das Ziel klar ist, nämlich die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen, gibt es zahlreiche Vorschriften, die beachtet werden müssen. Blitzer-Apps und Radarwarngeräte stellen dabei ein Tabu dar, das auch die Beifahrer betrifft. Mit einem wachsamen Auge auf die Geschwindigkeitsvorgaben und einem respektvollen Umgang mit den Straßenverkehrsregeln können Autofahrer nicht nur Geldstrafen vermeiden, sondern auch zur allgemeinen Verkehrssicherheit beitragen. Für eine bessere Planung und Vermeidung von unangenehmen Überraschungen bleibt es ratsam, sich über die aktuelle Lage und mögliche Kontrollen zu informieren.

Für weiterführende Informationen zu den Verkehrsüberwachungsmaßnahmen, verweisen wir auf news.de, br.de und bussgeldkatalog.org.