Am heutigen 19. November 2025 sind in der Region Ebersberg, insbesondere in Hohenlinden, mobile Radarkontrollen eingerichtet worden. Laut der aktuellen Berichterstattung von news.de wurde an zwei Standorten aktiv kontrolliert.
Die genauen Standorte der Kontrollen befinden sich an der B12 in Birkach mit einem Tempolimit von 70 km/h, wo seit 10:07 Uhr gemessen wird, sowie in der Hauptstraße in Altstockach, wo die zulässige Geschwindigkeit 50 km/h beträgt und die Kontrolle bereits um 05:55 Uhr begonnen hat. Es ist zu beachten, dass die genannten Blitzerstandorte ohne Gewähr sind und die Informationen zum Stand der Radarkontrollen bis 10:45 Uhr aktuell sind.
Technik und Wirkung der Radarkontrollen
Die mobile Radartechnologie ist schnell und unkompliziert einzusetzen. Die Geräte messen die Geschwindigkeit der Fahrzeuge, indem sie elektromagnetische Wellen oder Laserimpulse verwenden. Diese Technik ähnelt der der stationären Anlagen, die bereits seit 1959 in Deutschland zur Verkehrsüberwachung dienen und bei Geschwindigkeitsüberschreitung automatisch Fotos des Fahrzeugs und Fahrers anfertigen, wie bussgeldkatalog.org berichtet.
In Deutschland existieren gegenwärtig etwa 4.400 fest installierte Radarmessgeräte, die zusammen mit mobilen Geräten die Hauptmittel der Geschwindigkeitsüberwachung darstellen. Der Einsatz dieser Technologien hat zum Ziel, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und das Fahrverhalten zu verbessern, da Geschwindigkeitsüberschreitungen eine der häufigsten Unfallursachen sind.
Rechtslage und Bußgelder
Das rechtliche Rahmenwerk zur Geschwindigkeitsüberwachung in Deutschland sieht vor, dass Temposünder mit Bußgeldern, Punkten in Flensburg oder sogar Fahrverboten rechnen müssen. Die Daten der Radarfallen werden von Polizei und regionalen Ordnungsbehörden ausgewertet. Bei der Messung wird der Doppler-Effekt genutzt, und es erfolgt eine präzise Geschwindigkeitsberechnung, wie bussgeldkatalog.net erläutert.
Aktuelle Toleranzwerte sehen vor, dass bei Geschwindigkeiten bis 100 km/h ein Abzug von 3 km/h und bei höheren Geschwindigkeiten von 3 % vorgenommen wird. Diese Regelung ist wichtig, da viele Tachoanzeigen in Fahrzeugen gelegentlich ungenau sind und durchschnittlich 4 % über der tatsächlichen Geschwindigkeit liegen.
Die Anschaffungskosten für Radarkontrollen liegen im sechsstelligen Bereich, und die Einnahmen aus Bußgeldern fließen oft in die kommunalen Haushalte. Damit tragen die Radarkontrollen nicht nur zur Sicherheit im Straßenverkehr bei, sondern unterstützen auch die Infrastruktur der jeweiligen Stadt oder Gemeinde.