Am 6. Oktober 2025 gelang dem VfB Stuttgart ein bedeutender Sieg im heimischen Stadion, als sie im Schwaben-Duell den 1. FC Heidenheim mit 1:0 besiegten. Dieses Ergebnis markiert das dritte Heimspiel in Folge, das Stuttgart ohne Gegentor gewinnen konnte. Dies wurde zuletzt während der Meisterschaftssaison unter Christoph Daum vor 34 Jahren erreicht, was den triumphalen Moment noch besonders macht. Bilal El Khannouss war der Held des Tages und erzielte in der 65. Minute das entscheidende Tor für die Gastgeber.
Der Trainer der Stuttgarter, Sebastian Hoeneß, nahm im Vergleich zur vorangegangenen Niederlage gegen den FC Basel in der Europa League einige Veränderungen vor. So spielten Chabot, Karazor und El Khannouss anstelle von Hendriks, Stiller und Tiago Tomas. Die mit Spannung erwartete Begegnung wurde von beiden Mannschaften zunächst von defensiven Taktiken geprägt, wobei Heidenheim im 4-1-4-1-System agierte, was es Stuttgart schwer machte, klare Torchancen herauszuspielen. Trotz einer Überlegenheit von 70% Ballbesitz in der ersten Halbzeit gelang es den Schwaben nicht, sich klare Möglichkeiten zu erarbeiten.
Spannung in der ersten Halbzeit
Die erste Halbzeit war von intensiven Zweikämpfen und kaum nennenswerten Abschlüssen geprägt. Heidenheim zeigte eine disziplinierte Abwehrleistung, die Stuttgart nur zu einem Schuss aus 30 Metern von Chabot und einem versuchten Abschluss von Föhrenbach in der 20. Minute brachte, die beide von Torhüter Nübel pariert wurden. In der 45. Minute ging es mit einem 0:0 in die Pause, wobei bei beiden Teams das nötige Durchsetzungsvermögen fehlte.
Die entscheidende zweite Halbzeit
Nach der Halbzeitpause blieb das Spiel lange umkämpft und ideenlos, bis El Khannouss in der 65. Minute endlich die Führung für die Gastgeber erzielte. Dieses Tor verschaffte Stuttgart mehr Raum im Spiel und brachte Heidenheim aus dem Konzept. Die Dänen gaben sich jedoch nicht geschlagen; in der Schlussphase hatten sie mehrere Chancen, den Ausgleich zu erzielen. Unter anderem vergab Schimmer in der Nachspielzeit mit einem Kopfball die mögliche Wendung und der eingewechselte Demirovic sah ein Tor aufgrund eines Offensivfouls nicht anerkannt werden.
Stuttgart bleibt nach diesem Sieg auf dem vierten Tabellenplatz der Bundesliga. Die nächsten Herausforderungen stehen bereits bevor: Stuttgart trifft am 18. Oktober auf Wolfsburg, während Heidenheim gegen Werder Bremen antreten muss. Beide Partien versprechen spannenden Fußball in der kommenden Liga-Woche.
Der gesamte Verlauf des Spiels und die strategischen Entscheidungen der Trainer haben die Darbietung geprägt, die Stuttgart letztlich als Sieger hervorbrachte. Diese Begegnung wird sicherlich als wertvoller Beitrag zur aktuellen Saison des VfB Stuttgart in Erinnerung bleiben. Weitere Details und eine umfassende Spielanalyse finden Sie auf Kicker, sowie auf Kicker.at.