Am 7. Februar 2026 wird in Stuttgart an einem Standort Radarkontrollen durchgeführt. Laut news.de wurde an der Ludwigsburger Straße in Zuffenhausen-Hohenstein geblitzt, konkret in einer 50 km/h-Zone um 10:20 Uhr. Diese mobile Radarkontrolle gehört zu einem System, wo die Gefahrenlage im Straßenverkehr ständig im Fluss ist und die Standorte der Geschwindigkeitsmessungen angepasst werden können.
Stuttgart, die Hauptstadt von Baden-Württemberg, hat eine hohe Verkehrsbelastung. Über eine halbe Million Einwohner, zahlreiche Kraftfahrzeuge und mehrere Autobahnen tragen zur Verkehrsdichte bei. In der Stadt sind sowohl mobile als auch stationäre Blitzer weit verbreitet, darunter auch an einigen Ampeln. Besonders erwähnenswert sind die festen Blitzer an verschiedenen Standorten.
Stationäre Blitzer in Stuttgart
Die stationären Blitzer sind strategisch in der Stadt verteilt. Hier sind einige maßgebliche Standorte:
- B10 (Stahlhochbrücke, stadteinwärts): 50 km/h
- B14 (Ecke Cottastraße, stadteinwärts): Ampelblitzer
- B14 (Schwanenplatztunnel, stadteinwärts): 50 km/h
- B27 (Höhe Stadtbahntunnel, beide Fahrspuren stadteinwärts): 40 km/h
- Friedrichstraße (Mittelinsel, beidseitig): 30 km/h von 22-6 Uhr, 40 km/h von 6-22 Uhr
- Hauptstätter Straße (Ecke Paulinenstraße): Ampelblitzer
- Rotewaldstraße (stadtauswärts, Höhe ESSO): 40 km/h
- Theodor-Heuss-Straße (Mittelinsel, beidseitig): 30 km/h von 22-6 Uhr, 40 km/h von 6-22 Uhr
Die mobilen Radarkontrollen, die ebenfalls mit Teilen dieser Technologie ausgestattet sind, können immer wieder an verschiedenen Stellen in Stuttgart eingesetzt werden. Auch Blitzer-Anhänger, die autonom arbeiten, sind Teil des Überwachungsnetzes in der Stadt. Diese mobilen Kontrollen sind nicht nur flexibel in der Standortwahl, sondern auch rund um das Flughafengelände möglich, was zeigt, dass die City ein umfassendes Radar-System hat.
Rechtliche Konsequenzen bei Geschwindigkeitsverstößen
Die Konsequenzen für Verkehrsteilnehmer, die bei einer Kontrolle geblitzt werden, sind klar geregelt. Ein Bußgeldverfahren wird eingeleitet, und es können Geldbußen, Punkte in Flensburg sowie gegebenenfalls Fahrverbote folgen. Dabei berücksichtigt das Bußgeld-System den Toleranzabzug, je nach gemessener Geschwindigkeit. Bei Geschwindigkeiten bis 100 km/h beträgt dieser drei km/h, bei höheren Geschwindigkeiten sind in der Regel drei Prozent abzuziehen.
Das neue Bußgeldkatalog-System, das ab 2026 in Kraft getreten ist, unterscheidet zwischen verschiedenen Arten von Verkehrsverstößen. Verstöße ohne Sicherheitsgefährdung werden lediglich mit Verwarnungsgeldern geahndet und nicht im Fahreignungsregister eingetragen. Schwere Verstöße hingegen führen zu einem Punkt im Register sowie potenziellen Fahrverboten bei Wiederholung.
In Sachen Geschwindigkeitsüberschreitungen wird besonders auf die Abgrenzung zwischen Verwarnungsgeld und Geldbuße geachtet; ab 60 Euro droht unter Umständen ein Punkt im Fahreignungsregister. Die Regelungen zu Bußgeldern und deren Festsetzung unterliegen nicht nur einem einheitlichen Steuersystem, sondern variieren auch zwischen den Bundesländern, was eine zusätzliche Komplexität mit sich bringt. In Stuttgart und Umgebung wird diesem Problem durch häufige Kontrollen und Aufklärung über die Gesetzlichkeiten versucht, entgegenzuwirken.
Insgesamt zeigt sich, dass Stuttgart ein rigoroses System von Verkehrskontrollen etabliert hat, das sowohl auf höhere Sicherheit im Straßenverkehr abzielt als auch die rechtlichen Rahmenbedingungen konsequent durchsetzt. Die Bürger sind deshalb gut beraten, sich an die geltenden Verkehrsregeln zu halten.