In Winterbach fand am 22. Januar 2026 der traditionelle Neujahrsempfang statt, der von Ortsbürgermeister Friedhelm Kunz geleitet wurde. Bei dieser festlichen Veranstaltung wurden gleich zwei verdienstvolle Mitarbeiter der Gemeinde verabschiedet: Doris Kuhn und Jan Foldyna. Nach über 45 Jahren im Dienst der Gemeinde scheidet Doris Kuhn aus, während Jan Foldyna ebenfalls in den Ruhestand geht. Uwe Andres, ein weiterer Vertreter der Gemeinde, konnte leider nicht an der Verabschiedung teilnehmen. Der kleine Saal in der Gemeindehalle war voll besetzt und zeugte von der großen Wertschätzung, die den beiden scheidenden Mitarbeitern entgegengebracht wurde.
Der Neujahrsempfang bot auch einen Rückblick auf die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Jahres. Besonders hervorgehoben wurden die Einweihung der Kita-Erweiterung und die überraschend erfolgreiche Saison im lokalen Schwimmbad, das doppelt so hohe Eintrittsgelder wie üblich erwirtschaftete. Gleichfalls wurde der Besuch von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner im Dorfladen als ein bedeutendes Ereignis für die Gemeinde gewürdigt. Diese Rückblicke waren nicht nur eine Hommage an die scheidenden Mitarbeiter, sondern auch ein Zeichen für den Zusammenhalt in der Gemeinde.
Neujahrsempfang in anderen Gemeinden
Ähnliche Neujahrsempfänge fanden auch in anderen Gemeinden statt, wie zum Beispiel in Borchen. Dort eröffnete die Veranstaltung mit musikalischen Darbietungen von Sue Turner und dem Pianisten Nico Kozuschek. Dieser Empfang bot der Gemeinde die Gelegenheit, auf die Herausforderungen und Ereignisse des vergangenen Jahres zurückzublicken – insbesondere auf Entwicklungen, die politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Bereiche betrafen. Bürgermeister Uwe Gockel hielt eine Neujahrsansprache und betonte die Bedeutung von geschlossenem Handeln in der Gemeinde.
Besonders hervorzuheben ist der Fortschritt im Bereich Infrastruktur und Klimaschutz, die Förderung erneuerbarer Energien sowie die energetische Sanierung öffentlicher Gebäude. Zudem wurden Maßnahmen zur Stärkung von Sicherheit und Katastrophenschutz angesprochen. Gockel ließ auch die schwierige Haushaltslage der Kommune nicht unerwähnt, mahnte jedoch an, dass wichtige Zukunftsprojekte trotz geplanter Sparmaßnahmen fortgeführt werden sollten. Dazu gehören der interkommunale Industriepark „Im Klee“ und der Ausbau von Bildungs- und Infrastrukturprojekten.
Ehrenamtliche Anerkennung
Ein weiterer Höhepunkt in Borchen war die Begrüßung neuer Bürger, die durch persönliche Willkommensgeschenke geehrt wurden. Darüber hinaus wurden die Ehrennadeln der Gemeinde Borchen sowie der Jugendpreis 2026 verliehen. Unter den geehrten Persönlichkeiten waren unter anderem Elke Henneke für ihr Engagement im kulturellen und kirchlichen Leben und Robert Gerbrecht für seine Leistungen in der St.-Sebastian-Schützenbruderschaft. Der Jugendpreis wurde an Nawid Hashimi für sein vorbildliches Engagement in der offenen Kinder- und Jugendarbeit überreicht. Diese Anerkennungen unterstreichen den Wert des ehrenamtlichen Engagements, das als Fundament der Gemeinde gesehen wird.
Der Neujahrsempfang in Winterbach und die vergleichbare Veranstaltung in Borchen illustrieren eindrucksvoll, wie wichtig lokale Gemeinschaften ihren engagierten Mitgliedern sind. Während die Gemeinden auf die Herausforderungen der letzten Jahre zurückblicken, ist die gemeinsame Vision für eine positive Zukunft spürbar.
Für weitere Informationen über den Neujahrsempfang in Winterbach können Sie hier klicken. Der Nachbericht über den Neujahrsempfang in Borchen findet sich hier.