Ein SENSATIONELLER Wandel im Weinbau breitet sich in Stuttgart aus! Überall, wo einst saftige Weinreben gediehen, herrscht jetzt das Chaos: Wild wuchernde Traubenstöcke und unübersehbare Dornengestrüpp zeigen eine besorgniserregende Realität – viele Weinbauern geben auf! Warum? Krzbb berichtet, dass importierte Weine die Preise ins Bodenlose gesenkt haben, sodass die Kosten kaum noch gedeckt werden können. Die Trauer über das Verschwinden klassischer Weinbau-Standorte ist groß, denn wo einst edle Tropfen reiften, wachsen nun Brombeerhecken wie Unkraut!
Um die erschreckende Wahrheit zu verdeutlichen: Rund um den Korber Kopf hat sich die Fläche der nicht bewirtschafteten Parzellen innerhalb eines Jahres verdoppelt! Von 55 Hektar Rebfläche sind nur noch etwa 50 in einem bescheidenen Zustand. In Kleinheppach, wo Ortsvorsteher Gerhard Liebhard spricht, sind sogar 8,7 von einst 35 Hektar Rebfläche gerodet oder brachgefallen. Fast ein Viertel des Anbaugebiets ist mittlerweile unbrauchbar!
Die DRAMATISCHEN Folgen für die Umwelt
Aber das ist nicht alles! Diese ungenutzten Weinberge fördern die Ausbreitung von verheerenden Pilzkrankheiten, die auf benachbarte bewirtschaftete Flächen übergreifen! Das ist ein echter Albtraum für die Weinbauern, die um ihre Ernte und somit um ihre Existenz fürchten!
Um endlich gegen das Unkraut-Havoc anzugehen, wurden 400 Coburger Schafe zum Einsatz gebracht – ja, richtig gehört: SCHAFE! Diese tierischen Mähhelfer weiden jetzt am Kleinheppacher Berg und fressen selbst das dickste Brombeer-Gestrüpp kahl. Schäfer Jochen Bacher hat das SCHOCKIERENDE Konzept der Schafweide bei einem Infoabend im Mai vorgestellt und es hat sich als unerwartet erfolgreich erwiesen!
Der Weg von der Brache zurück zum Weinberg
Der Testlauf mit der Schafherde in den Monaten Juli und August zeigt, dass die Tiere wahre Naturtalente sind. Sie weiden in einem flexibel aufgestellten Pferch und folgen nach dem Abgrasen der Weide dem Ruf des Mähers zur nächsten Parzelle. Unglaublich, dass diese robusten Fresser sogar Brombeeren und Brennnesseln verschlingen!
Aber STOP! Die Finanzierung dieses mutigen Projekts ist eine riesige Hürde: 15.000 Euro für Korb wird geschätzt, die für die Beweidung notwendig sind. Schäfer Bacher verlangt dabei einen Betrag von 3 Euro pro Ar! Um dies zu stemmen, wurde ein Spendenkonto unter der Bürgerstiftung Korb eingerichtet. Welches dramatische Schicksal erwartet diese Region, wenn nicht genug Unterstützung kommt?
Zusätzlich werden agrarpolitische Überlegungen angestellt, denn die weinbauliche Produktion muss angesichts der steigenden Betriebskosten und der Abnahme der Weinqualität grundlegend überdacht werden. Längere Standzeiten für die Reben sind nötig, um einer “Rebmüdigkeit” entgegenzuwirken. Der Druck auf die landwirtschaftlichen Strukturen nimmt zu! Landwirtschaft-BW deckt auf, dass der Einsatz schwerer Maschinen zwar Rationalisierung verspricht, jedoch die Böden enorm belastet und die gesamte Produktion gefährdet.
Der Kampf um den Erhalt der Weinbauflächen ist in vollem Gange! Wird es den Winzern gelingen, die Kontrolle zurückzugewinnen und die Brachflächen wieder zu fruchtbarem Boden für echte Stuttgarter Weine zu machen? Die Zukunft des Weinbaus steht auf der Kippe, und nichts ist gewiss!