Im Sommer 2025 wurde an der Kreuzung der Landesstraßen L1199 und L1201 eine provisorische Ampelanlage installiert. Diese Maßnahme erfolgte im Zusammenhang mit Erschließungsarbeiten für die Hangweide sowie zur Erweiterung des Durchflusses des Beibachs. Obwohl die Straße zwischen Stetten und Rommelshausen nach drei Monaten Sperrung am 31. Januar 2026 wieder geöffnet ist, steht die Ampel weiterhin, und der Grund für ihr Verweilen bleibt unklar, wie zvw.de berichtet.
Während der Sperrung wurde der Verkehr in Richtung Weinstadt und an die Landhauskreuzung umgeleitet. Eine Behelfsampel regelte den Verkehrsfluss während dieser Zeit. Mit der Wiedereröffnung der Straße bleibt die Frage im Raum, warum die Ampel noch nicht entfernt oder angepasst wurde.
Analyse der Ampelanlage
Die Gemeinde hat die Ampelanlage auf der L1199 sowie an der Landhauskreuzung genauer analysiert. Diese Analyse fand sowohl vor Ort als auch mithilfe moderner Technik aus der Luft statt, wie app.kernen.de informiert. Fachleute haben bereits Anpassungen an der Programmierung der Ampelanlage vorgenommen, was zu spürbaren Verbesserungen im Berufsverkehr geführt hat.
Die Steuerung der Ampel funktioniert nun zuverlässig. Besonders hervorzuheben ist, dass die Ampelanlage sensorgestützt arbeitet. Bei zu großen Abständen zwischen den Fahrzeugen registriert das System keinen nachfolgenden Verkehr und schaltet automatisch auf Rot. Autofahrer werden daher gebeten, zügig zum Vordermann aufzuschließen, um die Grünphasen optimal zu nutzen. Das Ziel dieser Maßnahmen ist es, den Verkehrsfluss aus Richtung Stetten zu verbessern. Für weitere Fragen oder Anregungen können Bürger sich an kommunikation(at)kernen.de wenden.
Fortschritte im Verkehrsmanagement
Die Entwicklungen rund um die Ampelanlage sind Teil eines größeren Trends im Verkehrsmanagement, das eine lange Geschichte vorzuweisen hat. Bereits 1722 wurden in London die ersten dokumentierten Maßnahmen zur Verkehrsregelung ergriffen. Damals führte das Problem der Verkehrsüberlastung auf der London Bridge zur Beschäftigung von Personen zur Verkehrsregelung. Seitdem hat sich viel verändert, und swarco.com bietet einen Überblick über die Evolution des Verkehrsmanagements, das zunehmend automatisiert und datenbasiert wird.
Die Einführung neuer Technologien, wie beispielsweise sensorgestützte Systeme zur Erkennung von Fahrzeugen, hat das Verkehrsmanagement revolutioniert. Intelligente Verkehrsmanagementsysteme (ITS) sind darauf ausgelegt, den Verkehrsfluss zu optimieren, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Luftverschmutzung zu verringern. Ein weiterer Fokus liegt auf der Kommunikation zwischen Verkehrsteilnehmern und Infrastruktur, was die Grundlage für die Unterstützung automatisierten Fahrens bildet.
In diesem Kontext ist die provisorische Ampelanlage an der L1199 und die damit verbundenen Gleitsysteme ein kleiner, aber wesentlicher Schritt auf dem Weg zu einem modernen und effizienten Verkehrsmanagement in der Region.