Am 13. Jänner 2026 wird in Waiblingen über einen Stromausfall diskutiert, dessen Auslöser ein kürzlich erfolgter Anschlag auf das Stromnetz in Berlin war. Die Ereignisse haben in der Bevölkerung Besorgnis ausgelöst und zahlreiche Bürger dazu angeregt, über die Möglichkeit solcher Stromausfälle nachzudenken. Insbesondere eine Leserin aus Waiblingen konnte bei Bekannten eine mangelhafte Vorbereitung und einen geringen Informationsgrad beobachten.
Ein wichtiger Punkt der Diskussion ist die Abhängigkeit von ständig verfügbarer Elektrizität, selbst für Ölheizungen, was die Betroffenheit vieler Haushalte verdeutlicht. Darüber hinaus warnen Experten vor der Gefahr von Kohlenstoffmonoxidvergiftungen, insbesondere beim Grillen in geschlossenen Räumen.ZVW berichtet.
Vorbereitung auf Stromausfälle
Die richtige Vorbereitung spielt eine entscheidende Rolle, um im Falle eines Stromausfalls handlungsfähig zu bleiben. Wie die Seite des ADAC erklärt, sollten Haushalte über eine Grundausstattung für mehrere Tage verfügen. Dazu gehören lebenswichtige Nahrungsmittel, ausreichend Getränke sowie Hygieneartikel. Empfohlen wird eine Vorratsanlegung von mindestens 20 Litern Wasser pro Person und Tag,ADAC schildert.
- Halbhaltbare Lebensmittel: Knäckebrot, Zwieback, Konserven, trockene Nudeln oder Reis.
- Notwendige Hygieneartikel: Seife, Zahnpasta, Toilettenpapier.
- Medizinische Bedürfnisse: Wichtigste Medikamente und Erste-Hilfe-Ausstattungen.
Die durchschnittliche Unterbrechungsdauer von Strom in deutschen Haushalten liegt bei etwa 12 Minuten pro Jahr, weshalb die Bundesnetzagentur das Risiko eines umfassenden Stromausfalls als gering einstuft. Dennoch warnen Experten vor neuen Bedrohungen, die durch die Energiewende, Cyberangriffe und Extremwetterereignisse entstehen können.WDR erläutert.
Verhalten während eines Stromausfalls
Im Falle eines Stromausfalls ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und zunächst zu prüfen, ob nur die eigene Wohnung betroffen ist. Nachbarn können helfen, größere Störungen schneller zu identifizieren. Stromverbraucher wie Herd oder Waschmaschine sollten abgeschaltet werden, um weitere Probleme zu vermeiden.
Ein batteriebetriebenes Radio ist von Vorteil, um sich Informationen zu beschaffen. Alternativ kann das Handy genutzt werden, allerdings könnten sowohl Festnetztelefone als auch mobile Daten ohne Strom nicht verfügbar sein, was die Notwendigkeit eines Notfallplans aufzeigt.ADAC weist darauf hin.
Die Gefahren von Kerzen und Grills sollten zudem nicht unterschätzt werden. Grillen ist nur im Freien gestattet, da offenes Feuer in geschlossenen Räumen zu einer lebensbedrohenden Kohlenstoffmonoxidvergiftung führen kann. Auch die Funktionsfähigkeit von alltäglichen Geräten wird stark beeinträchtigt, sodass kein Licht, kein warmes Wasser und keine funktionierenden Elektrogeräte zur Verfügung stehen werden.WDR noch einmal betont.
Insgesamt ist es entscheidend, sich auf einen möglichen Stromausfall oder sogar Blackout gut vorzubereiten. Eine detaillierte Checkliste für Notausrüstungen und Maßnahmen zur Vermeidung von Gefahren bietet hilfreiche Anleitungen für die Bevölkerung. Für viele könnte diese Vorbereitung überlebenswichtig sein.