Der SC Magdeburg hat sich mit einem spannenden Sieg gegen den FC Barcelona für das Champions-League-Finale qualifiziert. Mit einem knappen Ergebnis von 31:30 (18:18) sorgte das Team in der Kölner Lanxess-Arena für einen sportlichen Höhepunkt. Dies ist die Chance für die Magdeburger, ihren dritten Titel in der Handball-Königsklasse nach 2002 und 2023 zu gewinnen.
Das Halbfinalspiel begann turbulent, und Barcelona konnte sich frühzeitig einen Vorsprung von 8:5 nach nur 11 Minuten herausspielen. Magdeburgs Coach Bennet Wiegert reagierte schnell mit seiner ersten Auszeit bei einem Stand von 9:12. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten fand das Team schließlich den Rhythmus und konnte bis zur Halbzeit den Rückstand egalisieren. Besonders hervorzuheben ist das Comeback von Gisli Kristjansson, der nach einer Verletzung in der Startformation zurückkehrte.
Ein Spiel voller Wendungen
In der ersten Halbzeit war Barcelona besonders effektiv und zeigte eine Wurfeffektivität von 83% in den ersten 22 Minuten. In der 26. Minute setzte eine rote Karte für Thiagus Petrus von Barcelona neue Dynamik ins Spiel. Magdeburgs Torwart Nikola Portner steigerte sich in der zweiten Hälfte mit mehreren entscheidenden Paraden, die dem Team halfen, nach 47 Minuten beim Stand von 25:24 erstmals in Führung zu gehen.
Die Begegnung blieb bis zum Schluss spannend. Acht Minuten vor dem Ende lag Barcelona wieder mit 29:27 in Führung, doch Lukas Mertens glich für Magdeburg auf 29:29 aus. Innerhalb von 60 Sekunden ereignete sich ein weiteres Drama mit zwei roten Karten für Barcelona und einem packenden Finish, in dem es 30 Sekunden vor Schluss 30:30 stand. Schließlich erzielte Tim Hornke in der letzten Sekunde das entscheidende Tor zum 31:30 für Magdeburg.
Ausblick auf das Finale
Im Finale trifft der SC Magdeburg am Sonntag um 18 Uhr auf die Füchse Berlin, die zuvor im anderen Halbfinale den HBC Nantes mit 34:24 besiegten. Mit diesem Duell verspricht das Champions-League-Finale ein spannendes Aufeinandertreffen zwischen den beiden hiesigen Mannschaften zu werden. Viele Fans hoffen, dass Magdeburg die unvergesslichen Erfahrungen von 2002 und 2023 mit einem weiteren Titel aufleben lässt.
Für mehr Informationen über das spannende Spiel und die bevorstehenden Herausforderungen für Magdeburg, lesen Sie weiter bei ZVW und Bild.