Marco Süss hat seine neue Rolle als Energiemanager in Urbach begonnen und somit eine Schlüsselposition im kommunalen Energiemanagement übernommen. Er konnte sich die Stelle aussuchen und entschied sich leicht für Urbach, um die bereits bestehenden Fortschritte in dieser kommunalen Maßnahme weiterzuführen. Der vorherige Energiemanager, Reiner Wittmann vom Bauamt, war seit 1997 für das Energiemanagement in der Gemeinde zuständig. In Anbetracht der steigenden Nachfrage nach Energiemanagern, die durch bewilligte Fördermittel von Kommunen unterstützt wird, blickt Süss optimistisch auf seine neuen Herausforderungen in Urbach.

Das Energiemanagement ist in den letzten Jahren von zunehmender Bedeutung geworden, und die finanziellen Fördermöglichkeiten tragen erheblich dazu bei. Sowohl Bund als auch Land unterstützen die Einführung von Energiemanagementsystemen mit bis zu 75 Prozent der Kosten. Diese Perspektive ist für viele kleine und mittlere Unternehmen sowie für Kommunen und andere Körperschaften von großer Relevanz. Die Unterstützung umfasst auch die fachliche Anleitung zur Zertifizierung nach „kom.EMS“, die Beschaffung von Messeinrichtungen und Verbrauchszählern sowie die Einführung von Energiemanagement-Software.

Fördermöglichkeiten für Kommunen und Unternehmen

Das Programm „Klimaschutz-Plus“ des Umweltministeriums Baden-Württemberg fördert nicht nur Kommunen, sondern auch kleine und mittlere Unternehmen, Kirchen und gemeinnützige Vereine. Seit 2016 helfen diese Fördermittel dabei, die Implementierung und Erweiterung von Energiemanagementsystemen voranzutreiben. Die geförderten Maßnahmen können sowohl die Erstimplementierung als auch die Erweiterung bestehender Systeme umfassen.

  • Förderfähige Kosten:
    • Fachliche Anleitung zur Zertifizierung nach „kom.EMS“
    • Externe Unterstützung zur Einführung eines Energiemanagementsystems
    • Beschaffung von Messeinrichtungen
    • Implementierung von Energiemanagement-Software
    • Zertifizierung nach DIN EN ISO 50.001

Die Antragstellung für Fördermittel muss vor Beginn der jeweiligen Maßnahme erfolgen. Unter den förderfähigsten Maßnahmen fallen auch die Anschaffung von Verbrauchszählern und Messeinrichtungen sowie die Unterstützung für zusätzliche Fachkräfte und externe Dienstleistungen. Der Zuschuss kann für Software bis zu 5.000 Euro und für die Zertifizierung bis zu 3.000 Euro betragen.

Mit diesen umfassenden Fördermöglichkeiten stehen Kommunen wie Urbach gut da, um ihr Energiemanagement auf ein neues Niveau zu heben. Marco Süss ist bereit, diese Fähigkeiten auszubauen und einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz in Urbach zu leisten. Die Unterstützung durch Förderprogramme stellt sicher, dass die finanziellen Hürden für eine effektive Umsetzung minimiert werden, und bietet gleichzeitig Anreize für nachhaltige Lösungen in der Energiegewinnung und -nutzung.

Für weitere Informationen über die Fördermöglichkeiten können interessierte Parteien die Seite des Umweltministeriums Baden-Württemberg besuchen, die detaillierte Angaben zu den Voraussetzungen und Antragsverfahren bereitstellt (um.baden-wuerttemberg.de). Die Entwicklungen in Urbach sind ein vielversprechendes Beispiel dafür, wie lokale Initiativen, unterstützt durch staatliche Förderungen, wirkliche Fortschritte im Bereich der Energieeffizienz erzielen können.