Amazon investiert 47 Milliarden Euro – Dreht sich das Rad in Bad Urbach?

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Amazon plant massive Investitionen in Großbritannien, stößt jedoch in Bad Urbach auf Widerstand wegen schlechter Arbeitsbedingungen.

Amazon plant massive Investitionen in Großbritannien, stößt jedoch in Bad Urbach auf Widerstand wegen schlechter Arbeitsbedingungen.
Amazon plant massive Investitionen in Großbritannien, stößt jedoch in Bad Urbach auf Widerstand wegen schlechter Arbeitsbedingungen.

Amazon investiert 47 Milliarden Euro – Dreht sich das Rad in Bad Urbach?

Amazon, einer der größten Konzerne weltweit, zeigt auch weiterhin einen ungebremsten Wachstumsdrang. Am 25. Juni 2025 wurde angekündigt, dass das Unternehmen plant, in den nächsten drei Jahren sage und schreibe 47 Milliarden Euro in Großbritannien zu investieren. Diese extravaganten Mittel fließen unter anderem in den Ausbau von Rechenzentren für Amazon Web Services (AWS), wobei allein hierfür 9,4 Milliarden Euro vorgesehen sind. Diese Rechenzentren werden auch KI-Anwendungen unterstützen und zeigen damit, wie wichtig Cloud-Dienste für die Zukunft des Unternehmens sind. Wie NTG24 berichtet, profitiert Amazon nicht nur von seiner eigenen Cloud-Infrastruktur, sondern bietet auch externen Anbietern wertvolle Dienste an.

Ein weiterer Grund für die Investitionen ist der Wunsch von Amazon, sein Wachstum im klassischen Online-Handel zu forcieren. Dies geschieht nicht nur im britischen Markt, sondern betrifft auch andere europäische Länder, wo Amazon seit Jahren seine Dienstleistungen ausbaut. Trotz der expansiven Pläne sieht sich der Konzern in einigen Regionen, wie in Deutschland, mit Widerstand konfrontiert. Insbesondere in Bad Urbach gibt es erhebliche Bedenken, da Amazon dort ein ungenutztes Industriegebiet nutzen möchte.

Widerstand in Deutschland

Die SPD-Fraktion in Bad Urbach kritisiert Amazon scharf. Sie bemängelt insbesondere die schlechten Arbeitsbedingungen, fragwürdige Geschäftspraktiken und die monopolartige Stellung des Unternehmens. Bislang steht eine Entscheidung über das geplante Projekt in Bad Urbach noch aus, was für zusätzliche Unsicherheit sorgt.

Zusätzlich zu den Investitionen in Rechenzentren hat Amazon kürzlich 27 Satelliten für das Projekt Kuiper ins All gebracht, die darauf abzielen, schnelles Internet global anzubieten. Mit diesem Start hat sich die Anzahl der Satelliten im Orbit verdoppelt, was die Ambitionen von Amazon im Bereich Satelliteninternet unterstreicht.

Insgesamt spiegeln diese Entwicklungen die entschlossene Wachstumsstrategie von Amazon wider. Anleger bewerten dieses Vorhaben als positiv, was das Unternehmen in eine vorteilhafte Position innerhalb des immer wettbewerbsintensiveren Marktes bringt. Wie die Retail News berichtet, manifestiert sich durch die massiven Investitionen in Großbritannien nicht nur das Augenmerk auf Innovationen, sondern auch das Bestreben, die Marktstellung in verschiedenen Geschäftsbereichen durch einen intensiven Ausbau zu verbessern.