Am 29. Januar 2026 besuchten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10a und 10b einer Gemeinschaftsschule den Landtag von Baden-Württemberg. Dies fand im Vorfeld der anstehenden Landtagswahl statt, bei der am 8. März 2026 Jugendliche ab 16 Jahren wahlberechtigt sind. Der Empfang durch den Besucherdienst des Landtags gab den Jugendlichen die Gelegenheit, direkt im Plenarsaal Platz zu nehmen, wo normalerweise die Abgeordneten tagten, und sich über die Arbeitsweise des Landtags zu informieren.

Während des Besuchs wurde auch eine Wahl simuliert, bei der die Landtagspräsidentin und die Ministerpräsidenten gewählt wurden. Anschließend gab es eine lebhafte Gesprächsrunde mit Abgeordneten, darunter Ralf Nentwich von den Grünen, Christian Gehring von der CDU und Julia Goll von der FDP. Diese Diskussion bot den Schülern die Möglichkeit, verschiedene politische Standpunkte kennenzulernen und zahlreiche Fragen zu stellen. Themen waren unter anderem der Verdienst von Abgeordneten, Parteizugehörigkeiten sowie der Umgang mit sexualisierter Gewalt und demokratiefeindlichen Strömungen. Die Abgeordneten reagierten auf die Fragen in einem respektvollen und wertschätzenden Rahmen und die Schülerinnen und Schüler konnten wertvolle Informationen für ihren Gemeinschaftskundeunterricht mitnehmen, worüber sie dankbar waren.

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Bedeutung der Landtagswahl 2026

Die Landtagswahl am 8. März 2026 wird als besonders bedeutend erachtet, da sie die erste ist, in der die Wähler zwei Stimmen vergeben: die Erststimme für einen Kandidaten im Wahlkreis und die Zweitstimme für die Landesliste einer Partei. Die Wahlbenachrichtigung und ein Ausweis sind erforderlich, und die Wahllokale sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Auch wenn das aktive Wahlrecht bereits ab 16 Jahren gilt, müssen Kandidaten mindestens 18 Jahre alt sein, um sich zur Wahl zu stellen.

In der aktuellen Wahl treten sechs Parteien an: Partei U, Partei V, Partei W, Partei X, Partei Y und Partei Z. Die Mindestanzahl an Abgeordneten im Landtag beträgt 120, kann aber durch Überhang- und Ausgleichsmandate erhöht werden. Überhangmandate entstehen, wenn eine Partei mehr Direktmandate gewinnt, als ihr nach dem Zweitstimmenergebnis zustehen würden. Dies wird oft durch eine Ausgleichsregelung in den Mandaten des Landtags ausgeglichen. Informationen zur genauen Verteilung der Sitze sind für Wähler von Interesse, da es verschiedene Szenarien gibt, die die Zusammensetzung des künftigen Parlaments beeinflussen können.

Wichtige Details zur Wahl

Für die Wähler wird ein Wahl-O-Mat am 9. Februar 2026 zur Verfügung stehen, um eine bessere Entscheidungshilfe zu bieten. Die ersten Ergebnisse und Hochrechnungen zur Wahl sind für den Wahlsonntag ab 18 Uhr zu erwarten. Insgesamt müssen sich die Wähler auf eine Wahl vorbereiten, die durch eine spannende politische Landschaft geprägt ist, da der langjährige Ministerpräsident Winfried Kretschmann nach 15 Jahren nicht erneut kandidiert.