In Remshalden steht die Bürgermeisterwahl vor der Tür, und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Felix Wiesner, der Vorsitzende der CDU in Remshalden, hat seine Kandidatur für das Amt angekündigt. Wiesner ist nicht nur politisch aktiv, sondern bringt auch umfangreiche Erfahrung mit, da er die Verwaltung unter Bürgermeister Reinhard Molt seit sieben Jahren beobachtet. In dieser Zeit hat er sich eine klare Meinung über die Stärken und Schwächen der aktuellen Amtsführung gebildet, die er nun in den Wahlkampf einbringen möchte. Zudem ist Wiesner seit fünf Jahren Vorsitzender der CDU-Fraktion und übt das Amt des Zweiten Stellvertretenden Bürgermeisters aus. Seine Kritik an der Verwaltung ist deutlich und teils scharf, was die Wählerinnen und Wähler aufhorchen lässt. Mehr Informationen zu seiner Kandidatur finden Sie in einem Artikel der ZVW.
Wiesner, 27 Jahre alt und evangelisch, studiert technisch orientierte Betriebswirtschaftslehre und ist zudem Mitglied des SV Remshalden im Handball, wo er als Schiedsrichter und Lehrwart aktiv ist. Seine politische Agenda umfasst generationengerechte Finanzpolitik, die Sanierung von Sportstätten sowie den Ausbau von bezahlbarem Wohnraum. Auch die Verbesserung des Bürgerservices und die Unterstützung des Ehrenamts liegen ihm am Herzen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist seine Forderung nach einer ideologiefreien Umweltpolitik. Wiesner hat bereits einen Listenplatz als Kandidat für den Gemeinderat inne und ist auch im CDU-Kreisvorstand sowie der Mittelstands- und Wirtschaftsunion aktiv. Informationen zu weiteren Kandidaten finden Sie auf der Webseite der CDU Remshalden.
Wahlkampf und Herausforderungen
Die Bürgermeisterwahl ist für April 2026 angesetzt, und die Amtszeit des derzeitigen Bürgermeisters Reinhard Molt endet im Juli 2026. Molt wurde vor acht Jahren als parteiloser Kandidat gewählt und trat die Nachfolge von Stefan an. In einem Pressegespräch wurden kürzlich aktuelle städtebauliche Entwicklungen vorgestellt, einschließlich des Verkaufs von Baufeldern an die Instone Real Estate Development GmbH. Diese Entwicklungen sind Teil einer größeren Strategie zur Schaffung eines neuen Wohnquartiers, das bis zu 110 Wohneinheiten umfassen soll. Dabei steht die Integration nachhaltiger Baupraktiken im Mittelpunkt, was für Wiesner ein wichtiges Anliegen ist.
Die Herausforderungen, die auf Wiesner und andere Kandidaten zukommen, sind vielfältig. Die Gemeinde plant, verschiedene Wohnungstypen, geförderten Wohnraum und sogar eine Kindertagesstätte in das neue Wohnquartier zu integrieren. Die Realisierung wird in mehreren Bauabschnitten erfolgen, wobei auf energiesparende Bauweisen und CO₂-reduzierte Baustoffe geachtet werden soll. Auch innovative Mobilitätslösungen wie Carsharing und fahrradfreundliche Infrastrukturen sollen gefördert werden. Diese Themen werden in den kommenden Monaten sicherlich eine zentrale Rolle im Wahlkampf spielen.
Bürgerbeteiligung und Zukunftsausblick
Die Gemeinde Remshalden legt großen Wert auf Bürgerbeteiligung und plant eine Informationsveranstaltung im vierten Quartal 2026, um die Bürger über den Bebauungsplan transparent zu informieren. Ziel ist es, eine frühzeitige und umfassende Beteiligung der Bevölkerung zu gewährleisten. Abzuwarten bleibt, welche neuen Kandidaten sich um das Bürgermeister-Amt bewerben und welche Ideen sie mitbringen. Der Wahlkampf verspricht spannend zu werden, und Felix Wiesner wird alles daran setzen, seine Visionen für Remshalden in die Tat umzusetzen.