Mira Irion verlässt nach sechs Jahren die Gemeinde Remshalden, um am 16. Oktober eine neue Position als Leiterin des Fachbereichs Bauen in Eislingen/Fils anzutreten. Diese Entscheidung fällt in eine Zeit zahlreicher personeller Veränderungen im Rathaus von Remshalden, die im Zusammenhang mit einer Organisationsuntersuchung stehen. In Eislingen wird Irion zusammen mit dem Fachbereichsleiter Bürgerdienste unter Oberbürgermeister Klaus Heininger arbeiten, wie ZVW berichtet.
Während ihrer Amtszeit in Remshalden war Irion maßgeblich an Bauprojekten und der Weiterentwicklung der Gemeinde beteiligt. Ihr Weggang stellt nicht nur einen Verlust für die Verwaltung dar, sondern wirft auch Fragen über die zukünftige Entwicklung des Bauamtes auf.
Bürgerwerkstatt in Remshalden
Parallel zu den personellen Veränderungen wird Remshalden am 26. November eine große Bürgerwerkstatt veranstalten. Diese findet in der Wilhelm-Enßle-Halle statt und wird vom Verein Aufbruch, Zusammen Zukunft Gestalten (ZZG) sowie der Gemeindeverwaltung organisiert. Etwa 90 Bürgerinnen und Bürger werden erwartet, um Ideen zur zukünftigen Gestaltung der Gemeinde zu entwickeln. Bürgermeister Molt wird die Anwesenden begrüßen und die Wichtigkeit realistischer Ideen wegen finanzieller Einschränkungen betonen, wie remshalden.de aufzeigt.
Der Ablauf der Veranstaltung beinhaltet einen interaktiven Einstieg, in dem das Projekt „Remshalden Gestalten“ vorgestellt wird. Die Teilnehmer werden in Kleingruppen Zukunftsbilder erarbeiten, bevor am Nachmittag konkrete Zielvorstellungen in verschiedenen Themenfeldern diskutiert werden. Diese Themenfelder wurden zuvor von einem „Forum Identität“ identifiziert. Die Ergebnisse der Bürgerwerkstatt werden in einer Abschlussrunde reflektiert.
Ausblick auf die Gemeindeentwicklung
In den kommenden 12 Monaten werden sich Arbeitsgruppen zur Weiterbearbeitung der Ziele treffen. Eine zweite Bürgerwerkstatt ist für Ende 2023 geplant, um den Konzeptstand zu präsentieren. Ein vollständiges Gemeindeentwicklungskonzept soll im Frühjahr 2024 dem Gemeinderat vorgelegt werden. Alle Bürger sind herzlich eingeladen, sich aktiv an diesem Prozess zu beteiligen. Informationen über die Ergebnisse werden im Mitteilungsblatt und auf der Homepage der Gemeinde veröffentlicht.
Zusätzlich stehen umfangreiche Informationen zu „Remshalden Gestalten“ auf der Homepage von ZZG zur Verfügung, was die Transparenz und Bürgerbeteiligung in der Gemeinde fördern soll.