Der Verein „Roots“, gegründet im Jahr 2018 in Plüderhausen von Joshua Senk, Damaris Lauffer und weiteren jungen Christen, verfolgt ein besonderes Ziel: Er möchte jungen Menschen im Alter von 18 bis 30 Jahren ein Zuhause und ein familiäres Umfeld bieten. Damit schafft der Verein nicht nur einen Ort zum Wohnen, sondern auch ein Gefühl der Gemeinschaft und Zugehörigkeit. Laut ZVW leben die Mitglieder des Vereins in einer Wohngemeinschaft (WG) und bereiten gemeinsam Mahlzeiten zu. Diese Form des Lebens bietet den jungen Menschen ein unterstützendes Umfeld und fördert die persönliche Entwicklung.

Gemeinschaftliches Wohnen steht dabei im Einklang mit den Werten des Vereins. Der Ansatz hält mehr als nur Wohnraum bereit: Es wird eine aktive Mitgestaltung des Lebensumfelds gefördert. Das Konzept von gemeinschaftlichem Wohnen kann auch viele andere Vorteile mit sich bringen. Hierzu zählen beispielsweise bezahlbarer Wohnraum durch selbstverwaltete Mieten, langfristige Sicherheit durch feste Mietverträge und Vorkaufsrechte sowie sinnvolle Nachbarschaften mit Menschen, die ähnliche Werte teilen. Die Plattform „bring-together“ bietet zudem eine Übersicht über verschiedene gemeinschaftliche Wohnprojekte in Deutschland und die Möglichkeit, passende Projekte zu finden, wie bring-together beschreibt.

Vorteile und Prinzipien des gemeinschaftlichen Wohnens

Die Prinzipien des gemeinschaftlichen Wohnens beinhalten gemeinsame Verantwortung, Mitbestimmung und Ressourcennutzung. Bewohner treffen gemeinsam Entscheidungen, teilen Ressourcen und pflegen nachhaltige Lebensstile. Dies verbessert nicht nur die Lebensqualität, sondern fördert auch ein starkes soziales Netzwerk, das durch gemeinsame Aktivitäten und Unterstützung charakterisiert ist. Der Fokus auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt, der viele Projekte verbindet, wie von der Deutschen Info Zentralstelle ausgeführt wird.

Darüber hinaus zeigt sich die Vielfalt der Wohnformen im gemeinschaftlichen Wohnen in Deutschland, die Wohngemeinschaften, Mehrgenerationenhäuser sowie ökologische Siedlungen umfasst. Diese Projekte sind in Städten und ländlichen Gebieten aktiv und tragen zur Bereicherung des Wohnungsangebots bei. Sie fördern nicht nur nachbarschaftliche Bindungen und Solidarität, sondern bieten auch eine wichtige Alternative zu traditionellen Wohnmodellen.

Insgesamt ist der Verein „Roots“ ein vielversprechendes Beispiel für solch ein Wohnkonzept, das die Bedürfnisse junger Menschen ernst nimmt und ihnen die Chance bietet, in einer unterstützenden und inspirierenden Gemeinschaft zu leben.