Die Weinlese 2025 hat in Pfaffendorf, einem Stadtteil von Koblenz, besondere Aufmerksamkeit erregt. Karsten Lunnebach, ein engagierter Winzer aus der Region, betont, dass trotz der Herausforderungen des Jahres, der warme Sommer und die ausreichenden Niederschläge im Spätsommer die Traubenqualität erheblich verbessert haben. Diese fielen vollmundig und süß aus, ergänzt durch eine hervorragende Säurebalance. Die Weinernte hat in diesem Jahr spürbar die 400 kg-Marke überschritten, die Trauben wurden am Jahnplatz abgegeben und werden nun verarbeitet, um die ersten Ergebnisse im kommenden Jahr bei einer Weinprobe zu präsentieren. Blick-aktuell berichtet, dass die Initiative „Pfaffendorfer Winzerinnen und Winzer“, die 2020 gegründet wurde, mittlerweile auf 90 engagierte Bürgerinnen und Bürger gewachsen ist.
Die Reben wurden in Vorgärten und auf Grünflächen gepflanzt. Gerhard Bruchhof, Vorsitzender des Verschönerungsvereins Pfaffendorf, unterstreicht die Bedeutung der Gemeinschaft und der Brauchtumspflege, die durch dieses Projekt gefördert wird. Die ersten Weine aus dem Jahrgang 2025 werden voraussichtlich fruchtig und ausdrucksstark sein und die Tradition des Stadtteils fortführen.
Die Bedeutung der Weinlese
Die Weinlese, die im Spätsommer beginnt, ist das Resultat der ganzjährigen Anstrengungen der Winzer. Laut der Pfalz.de wird der Reifegrad der Trauben durch wichtige Parameter wie Zucker, Säure und pH-Wert bestimmt. Ruhiges Herbstwetter mit sonnigen, kühlen Nächten führt zu einer optimalen Traubenqualität, während zu viel Regen ein Risiko für Fäulnis darstellt und eine vorzeitige Lese erforderlich macht.
Die Hauptlese beginnt meist Mitte September, wobei spätreifende Sorten wie Riesling bis in die zweite Oktoberhälfte oder Anfang November gelesen werden. Der Zeitraum der Weinlese kann sich über mehrere Monate erstrecken, abhängig vom Witterungsverlauf im Herbst. Die traditionelle Handlese wird als vorteilhaft erachtet, da sie eine bessere Selektion und Qualität der Trauben ermöglicht.
Ausblick auf den Jahrgang 2025
Die ersten reifen Trauben für den Federweißen können bereits im August geerntet werden. Die Winzer nutzen sowohl moderne Traubenvollernter als auch traditionelle Methoden, um die besonderen Eigenschaften der Trauben zu gewährleisten. Diese zeitraubende aber lohnende Arbeit der Winzer wird durch eine Vielzahl von Rebsorten unterstützt, die in der Region angebaut werden.
Ein Fokus auf den Weinbau fördert nicht nur die lokale Wirtschaft, sondern bietet auch Urlaubern und Interessierten die Gelegenheit, an der Weinlese teilzunehmen und die Vielfalt der Weine zu verkosten. Die kommenden Monate versprechen bereits einen gelungenen Jahrgang, der die traditionsreiche Weinbauregion weiter stärken wird.