Im baden-württembergischen Korb wurden die beiden engagierten Mütter und Elternbeiratsvorsitzenden Silke Schuster und Katharina Schneider für ihre herausragende Arbeit ausgezeichnet. Sie vertreten die Gemeinschaft der Grund- und Werkrealschule (GMS) Korb und spielen eine zentrale Rolle in der Kommunikation zwischen Eltern, Lehrern und Schulleitung. Laut ZVW haben die beiden während ihrer Amtszeit, die sich über die Herausforderungen der Corona-Pandemie erstreckte, zahlreiche Projekte und Veranstaltungen organisiert.
Die Auszeichnung durch das Land Baden-Württemberg würdigt nicht nur ihre ehrenamtlichen Leistungen, sondern auch ihr unermüdliches Engagement für die Bildung und das Wohlergehen der Schüler. Ihre Arbeit ist ein Beispiel für aktives Elternengagement und fördert das Miteinander von Schule und Elternhaus.
Ehrennadel für Verdienste um die Elternvertretung
Zusätzlich wurde bei einer Ehrung am 15. März 2023 Kultusministerin Theresa Schopper für ihre wertvolle Unterstützung des Elternengagements gedankt. Insgesamt fünf Mitglieder des 19. Landeselternbeirats erhielten die Ehrennadel des Landes. Die Ausgezeichneten sind Charlotte Brändle, Christian Dittrich, Michael Mattig-Gerlach, Dunja Recht und Dr. Matthias Zimmermann. Diese Personen haben sich über Jahre hinweg ehrenamtlich für die Interessen der Eltern in der Schulgemeinschaft stark gemacht, oft auch in Arbeitsgemeinschaften und Ausschüssen, wie km.baden-wuerttemberg.de berichtet.
Der Landeselternbeirat ist die institutionalisierte Interessenvertretung der Eltern in Baden-Württemberg. Er besteht aus den gewählten Vertretern der verschiedenen Schularten und wirkt seit vielen Jahren an der Bildungspolitik mit. Die neuen Mitglieder des 20. Landeselternbeirats werden erstmals am 19. April 2023 tagen, und ein neuer Vorstand wird bis zum 17. Mai 2023 gewählt.
Aktuelle Herausforderungen in der frühkindlichen Bildung
Parallel zu den Aktivitäten des Landeselternbeirats werden auch finanzielle Themen im Bereich der frühkindlichen Bildung diskutiert. Wie lebk-bw.de berichtet, hat der Petitionsausschuss des Landtags die Finanzierung der frühkindlichen Bildung behandelt, nachdem eine Petition von über 11.000 Unterstützern eingereicht wurde. Dies verdeutlicht die erheblichen Unterschiede bei den Elternbeiträgen in den verschiedenen Kommunen.
Die Debatte über die finanzielle Lage und die Herausforderungen durch sinkende Steuereinnahmen wird derzeit von vielen Oberbürgermeistern aktiv geführt. Der LEBK äußert sich enttäuscht über die Ergebnisse der Abstimmung zur Gebührenfreiheit in der Kindertagesbetreuung, welches keine Mehrheit fand und die Belastungen vieler Familien verstärkt.
Die Versammlung zur Thematik findet am 29. November 2025 statt, was umso wichtiger ist, da zahlreiche Eltern auf eine Neustrukturierung der Finanzierung hoffen. Es bleibt abzuwarten, welche Veränderungen die kommenden Diskussionen mit sich bringen werden.