Meghan Markle sorgt mit einem aktuellen Instagram-Post für Aufregung und Spott in der Gartencommunity. Auf dem Kanal ihrer Lifestyle-Marke “As Ever” präsentierte die Herzogin von Sussex eine Gemüseernte, die bei vielen Nutzern Fragen aufwarf. In dem Bild sind verschiedene Gemüsearten zu sehen, darunter Brokkoli, Mais, Paprika, Karotten, Kürbis, Frühlingszwiebeln und Kräuter. Marginal bemerkt, dass einige dieser Pflanzen historisch bedingt zu anderen Zeiten geerntet werden. Zuckermais beispielsweise wird normalerweise frühestens im Juni geerntet, während Brokkoli hauptsächlich im Frühjahr und Herbst wächst und Paprika oft zwischen Juli und Oktober erhältlich ist. Einige Nutzer äußerten, dass das Gemüse eher aus einem Supermarkt zu stammen scheint als selbst geerntet zu sein, und kritisierten, dass es zu sauber sei, um frisch aus einem Garten zu kommen.

Die Herzogin trug während der Präsentation ein Designer-Outfit, bestehend aus einer weißen Hose und Loro-Piana-Sandalen im Wert von rund 900 Euro. Diese Detailverliebtheit hat die Kontroversen um den Post nur verstärkt. Kritiker argumentieren, dass Meghan Markle möglicherweise das Gemüse im Supermarkt gekauft hat, da es so aussieht, als käme es direkt aus der Tiefkühlabteilung, und nicht aus ihrem Garten in Montecito, Kalifornien, welches einen Marktwert von 14,7 Millionen Dollar hat. Auch das Timing war unglücklich, da die Erntezeit für viele der präsentierten Gemüse bereits vergangen oder noch nicht gekommen ist.

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Spott von Gartenfreunden

Der Post, in dem auch ein Bild ihrer Beagle-Hündin Mia zu sehen ist, die an einem Korb mit Gemüse schnüffelt, wurde als „inoffizieller Qualitätsprüfer der heutigen Gartenernte“ bezeichnet. Diese ironische Umschreibung trug zur Verbreitung des Spottes bei. Die Diskussion um die Authentizität ihres Posts und die damit verbundenen Zweifel an der saisonalen Gemüsesorte zeigen, wie kritisch die Öffentlichkeit mit den Aktivitäten von Meghan umgeht. Postings wie diesen hatte die Herzogin zuvor schon inszeniert, beispielsweise beim Imkern mit ihrer Tochter.

Die Kontroversen kommen zu einem ungünstigen Zeitpunkt für Markle. Ihre Lifestyle-Marke „As Ever“ sieht sich Herausforderungen gegenüber, da bis zum ersten Quartal 2026 keine neuen Produkte launchen werden. Trotz der schnellen Verkäufe ihrer Marmelade und Honig-Produkte gibt es Bedenken hinsichtlich des langfristigen Erfolgs. Pläne, die Produktpalette um Fashion zu erweitern, sind ins Stocken geraten. Außerdem steht ihr Vertrag mit Netflix unter Druck, was die Bemühungen um Authentizität und Glaubwürdigkeit zusätzlich erschwert. Netflix-CEO Ted Sarandos hatte zwar optimistisch über Meghans Potenzial gesprochen, doch die Realität scheint es, dass jede inszenierte Authentizität hinterfragt wird.

Die Diskussion um den Instagram-Post von Meghan Markle zeigt nicht nur die Herausforderungen, denen sie gegenübersteht, sondern auch, wie sehr sie weiterhin im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit steht. Die Mischung aus persönlichem Branding und öffentlicher Wahrnehmung bleibt für die Herzogin von Sussex eine komplexe Herausforderung.