Die Freiwillige Feuerwehr in Eschenau hatte am vergangenen Mittwoch, dem 25. Juni, alle Hände voll zu tun, als sie gleich zweimal zu einem Marderalarm ausrücken musste. Bereits am frühen Morgen alarmierte ein Marder die Einsatzkräfte, da er sich mit einer Pfote im Dachgiebel eines Wohnhauses in der Rothenburger Straße verfangen hatte. Glücklicherweise konnte der Marder mit Hilfe der Drehleiter nach etwa 45 Minuten erfolgreich befreit werden. Nach seiner Rettung verschwand das Tier unversehrt wieder unter dem Dach des Gebäudes, wie Wochenklick berichtet.

Doch der Tag war noch nicht zu Ende für die Feuerwehrmänner. Um 11.05 Uhr ertönte erneut der Alarm: Der gleiche Marder hatte sich ein weiteres Mal an derselben Stelle eingeklemmt. Auch der zweite Einsatz, der rund eine Stunde in Anspruch nahm, wurde mit der Drehleiter durchgeführt. Die Feuerwehrleute konnten das Tier erneut einfangen und schließlich in einem abgelegenen Waldstück aussetzen, wodurch die hartnäckige Rettungsmission erfolgreich abgeschlossen wurde, wie nordbayern.de hinzufügt.

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Ein unfreudiger Kletterer

Die beiden Einsätze zeigen nicht nur den Mut und die Schnelligkeit der Feuerwehr Eschenau, sondern auch die Notwendigkeit ihrer Arbeit im Umgang mit solchen Tieren. Marder, die in städtischen Gebieten leben, können immer wieder in Konflikte mit menschlichen Strukturen geraten. Nicht selten finden sich die kleinen Tiere in misslichen Lagen wieder, aus denen sie eine fachkundige Rettung benötigen. Diese Situation stellte sich in Eschenau einmal mehr dramatisch dar.

Glücklicherweise sind die Einsatzkräfte bestens ausgebildet und ausgestattet, um solchen Herausforderungen zu begegnen. Es ist bemerkenswert, dass ein und dasselbe Tier gleich zweimal an einem Tag zurück in die missliche Lage geriet. Der Marder, der sich großer Popularität unter den Feuerwehrleuten sicher erfreuen darf, wird bestimmt eine lehrreiche Geschichte unter den Tieren in der Umgebung erzählen können.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass der Einsatz der Feuerwehr Eschenau sowohl für den Marder als auch für die Anwohner einen ruhigen Ausgang fand. Es bleibt zu hoffen, dass der “hartnäckige Kletterer” in Zukunft auf sicherere Wege zurückgreift und solche Abenteuertage vermeidet.