Der 1. FC Köln ist auf der Suche nach Verstärkungen für die Offensive, insbesondere nach dem Abgang von Florian Dietz und Sargis Adamyan. Das Interesse an Benedikt Pichler von Holstein Kiel, das in der Vergangenheit bestand, hat sich intensiver manifestiert, nachdem der Spieler im Winter einen Korb gab. Laut einem Bericht des Express hat sich Hannover 96 nun als neuer Favorit für die Verpflichtung des Österreichers positioniert.

Benedikt Pichler, der 2021 für eine Million Euro von Austria Wien nach Kiel wechselte, hat aushaltende 83 Einsätze mit 34 Scorerpunkten (20 Tore, 14 Assists) vorzuweisen. In dieser Saison erzielte er in 16 Spielen jedoch nur ein Tor und eine Vorlage, während er häufig als Joker zum Einsatz kam. Trainer Gerhard Struber von Köln ist weiterhin an einer Verstärkung für die Angriffsabteilung interessiert, da der Kader nur drei gelernte Mittelstürmer umfasst: Tim Lemperle, Damion Downs und Luca Waldschmidt. Pichler gilt als möglicher Kandidat, und obwohl der FC im Januar ein Angebot für ihn abgab, wurde dieses von Holstein Kiel abgelehnt, da der Spieler einen bis 2027 laufenden Vertrag hat.

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Ursprüngliche Transfersituation und Kaderentscheidungen

Die Gespräche zwischen dem 1. FC Köln und Benedikt Pichler verliefen zunächst positiv, jedoch verwies der Kieler Verein auf den langfristigen Vertrag des Spielers und wollte ihn nicht im Winter abgeben. Pichler selbst hat den FC in einem Interview einst als einen seiner Lieblingsklubs bezeichnet. Dies führt zu Spekulationen darüber, ob sich in Zukunft eine Möglichkeit für einen Wechsel ergeben kann. Zuletzt wurde Pichler am 11. Januar gegen Freiburg aus dem Kader gestrichen, was die Diskussion um seine Leistung anheizte.

Der Kiel-Coach Marcel Rapp äußerte sich explizit zu der Entscheidung, Pichler nicht aufzustellen, und wies darauf hin, dass die Maßnahme auf der Basis sportlicher Leistung und nicht aufgrund eines Wechselwunsches des Spielers getroffen wurde. Diese Klarstellung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der 1. FC Köln seine Offensive dringend erweitern muss.

Ausblick auf die kommende Saison

Das Management des 1. FC Köln bleibt dran, um die Angriffsproblematik zu lösen. Ob Benedikt Pichler der Spieler sein wird, der den Kader verstärken kann, bleibt abzuwarten. Eine Verpflichtung hätte nicht nur strategische Vorteile, sondern könnte auch die Moral und das Teamgefüge stärken. Die nächsten Wochen dürften also entscheidend für den FC und dessen Kaderplanung in der anstehenden Saison sein, während die Gespräche mit anderen möglichen Zielen weiterlaufen.