Der überraschende Wechsel von Trainer Gerald Scheiblehner hat die Fußballszene in Österreich erschüttert. Wie heute.at berichtet, hat Scheiblehner ein Angebot vom Grasshopper Club Zürich angenommen und wird ab sofort nicht mehr Trainer von Blau-Weiß Linz sein. Diese Entscheidung wurde am Sonntagabend an Vertraute in Linz kommuniziert und am Montagmorgen von Schweizer Medien bestätigt.
Scheiblehner, der seit 2021 die Geschicke bei Blau-Weiß Linz leitete und den Klub in der vergangenen Saison ins Meister-Play-off führte, hatte zuvor bereits im Februar seinen Vertrag um ein Jahr verlängert. Diese Vereinbarung beinhaltete jedoch eine Ausstiegsklausel, die ihm nun den Wechsel zu den Grasshoppers ermöglicht. Der Verein lag zu diesem Zeitpunkt auf dem sechsten Rang der Tabelle und war aktiv im Kampf um die Meistergruppe.
Vorbereitungen ohne Scheiblehner
Am ersten Tag der Saisonvorbereitung, der heute um 15 Uhr begann, fand sich der FC Blau-Weiß Linz ohne ihren Trainer wieder. Sportdirektor Christoph Schösswendter äußerte sich zu den Wechselgerüchten und betonte, dass Scheiblehner nicht verloren gehen soll. Noch vor Kurzem hatte der Klub die Freigabe des Trainers verweigert und strebte eine Vertragsverlängerung mit ihm an, insbesondere nachdem er im Winter Interesse an einem Wechsel ins Ausland hatte.
Laut ligaportal.at ist der Klub weiterhin auf der Suche nach einem neuen Trainer, der Scheiblehner ersetzen kann. Der Druck auf die Verantwortlichen wächst, da der Umsatz aus der besten Liga Österreichs sowie die sportlichen Ambitionen in der kommenden Saison auf dem Spiel stehen.
Neuigkeiten von Blau-Weiß Linz
Unterdessen hat der FC Blau-Weiß Linz einen Neuzugang für die kommende Saison präsentierte. Matthias Wetschka, ein 20-jähriger Innenverteidiger vom 1. FC Düren aus der Regionalliga, unterschrieb einen Vertrag bis 2027 und wird als Kooperationsspieler auch bei Union Dietach eingesetzt. Dies ist ein klarer Schritt, den Kader für die kommende Saison zu verstärken und die Weichen trotz des Trainerwechsels neu zu stellen.