Sirenentest im Rems-Murr-Kreis: Bundesweiter Warntag am 11. September!

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Am 11. September 2025 testet der Rems-Murr-Kreis sein Sirenennetz im Rahmen des bundesweiten Warntages.

Am 11. September 2025 testet der Rems-Murr-Kreis sein Sirenennetz im Rahmen des bundesweiten Warntages.
Am 11. September 2025 testet der Rems-Murr-Kreis sein Sirenennetz im Rahmen des bundesweiten Warntages.

Sirenentest im Rems-Murr-Kreis: Bundesweiter Warntag am 11. September!

Am Donnerstag, den 11. September 2025, wird der bundesweite Warntag stattfinden. Dieser Tag steht im Zeichen der Erprobung von Warnmitteln, die sowohl von Bund, Ländern als auch von Kommunen getestet werden. Im Rems-Murr-Kreis werden an diesem Tag spezifische Probewarnungen über verschiedene Kanäle gesendet, unter anderem über die Warn-App NINA, Cell-Broadcast, Radio und Fernsehen. Um 11 Uhr erklingen die Sirenen mit dem Signalton „Warnung der Bevölkerung“, gefolgt von einer Entwarnung um 11:45 Uhr, die durch einen gleichbleibenden Heulton signalisiert wird. Dies wurde von den Stuttgarter Nachrichten berichtet.

Im Vorfeld des Warntages wurden im Rems-Murr-Kreis umfassende Vorbereitungen getroffen. Dabei ist die Zahl der betriebsbereiten Sirenen von 12 im Jahr 2024 auf 21 im Jahr 2025 gestiegen. Insgesamt sind im Rems-Murr-Kreis nun 139 moderne Sirenen installiert, um ein flächendeckendes Sirenennetz zu gewährleisten. Dies ist ein Teil der Bemühungen des Landkreises, Katastrophenschutzmaßnahmen zu verstärken. Verschiedene Kommunen, wie Waiblingen, testen zudem mobile Sirenenanlagen.

Stärkung der Sireneninfrastruktur

Besonders hervorzuheben sind die jüngsten Installationen in den Gemeinden Fellbach und Kernen. Fellbach hat vier neue Sirenen installiert, die eine Lautstärke von über 109 Dezibel erreichen. In der Gemeinde Kernen sind jetzt sieben Sirenen betriebsbereit, verteilt auf Stetten und Rommelshausen. In Backnang werden an 13 Standorten Sirenen aktiviert, die auch in umliegenden Orten wie Aspach, Murrhardt, Rudersberg, Welzheim, Schwaikheim und Winterbach gut vernetzt sind, wie die Informationen des Rems-Murr-Kreises zeigen.

Die Wichtigkeit eines gut funktionierenden Warnsystems wird unterstrichen durch das neue Sirenenförderprogramm 2025 von Baden-Württemberg, das im August 2025 initiiert wurde. Es zielt darauf ab, weitere Kommunen beim Aufbau betriebssicherer Warninfrastruktur zu unterstützen. Ebenso wurde ein Schallgutachten für die Sirenenstandorte in 2021 in Auftrag gegeben, um sicherzustellen, dass die Warnsignale überall im Landkreis gut hörbar sind.

Langfristige Strategien für den Katastrophenschutz

Die Investitionen in den Katastrophenschutz sind im Rems-Murr-Kreis ein zentrales Anliegen. Jüngste Maßnahmen umfassen die Einrichtung eines kreisweiten Pegelmessnetzes, das 80 neue und 54 bestehende Pegel umfasst. Dazu kommt ein neuer Gerätewagen sowie eine Sandsackfüllmaschine, um für zukünftige Katastrophenszenarien besser gerüstet zu sein. Regelmäßige Übungen sollen die Bevölkerung und die Einsatzkräfte auf den Ernstfall vorbereiten.

Zusätzlich wird ein Katastrophenschutzfilm für Schulen und die Öffentlichkeit produziert, um die Sensibilisierung zu fördern. Eine Bevölkerungsumfrage zum Warntag wird ebenfalls in Kooperation mit der Info GmbH durchgeführt, um Feedback und Anregungen aus der Bevölkerung zu sammeln und das Warnsystem weiter zu verbessern.