Die Stadt Fellbach investiert 250.000 Euro in die Sicherheit ihrer Veranstaltungen, um sich gegen mögliche Anschläge mit Fahrzeugen zu wappnen. Diese Entscheidung wurde in einem Kontext getroffen, in dem die Gefährdung durch solche Angriffe als gestiegen erachtet wird. Oberbürgermeisterin Gabriele Zull unterstrich in der letzten Gemeinderatsitzung die Dringlichkeit, sich mit dieser ernsten Gefahrenlage auseinanderzusetzen. Die Stadt hat daher beschlossen, einen Grundbestand an Schutzvorrichtungen anzuschaffen, um künftige Ereignisse sicherer zu gestalten.

Diese Sicherheitsmaßnahmen, die bereits beim Rebstockfestival erfolgreich getestet wurden, umfassen die Anschaffung von speziellen Pollern und Überfahrrampen. Insbesondere sollen 18 statische Poller für Fuß- und Radwege sowie 6 Überfahrrampen für Rettungszufahrten installiert werden. Ergänzt werden die neuen Schutzeinrichtungen durch 40 bereits vorhandene, wassergefüllte Kunststoff-Container, die als mobile Barrieren fungieren.

Flexible Lösung für temporäre Einsätze

Die Stadt kooperiert mit der Fellbacher Event & Location GmbH (Feel), die den Betrieb der Schutzeinrichtungen übernehmen wird. Die CitySafe Anti-Terror-Poller, die zum Einsatz kommen, sind vielseitig und für unterschiedliche Einsatzszenarien geeignet. Diese Poller lassen sich schnell und unkompliziert aufstellen und stellen eine flexible Lösung dar, die an spezifische Anforderungen angepasst werden kann. Sie sind ideal für temporäre Einsätze und erlauben eine effektive Sicherung sowohl kleiner als auch großer Flächen. Ihr modulares Design erleichtert individuelle Anpassungen und verschiedene Kombinationen für unterschiedliche Veranstaltungskonzepte, wie Silbitz Group beschreibt.

Die Schutzvorrichtungen sollen nicht nur bei den großen Veranstaltungen wie dem „Live im Park“, dem Fellbacher Herbst und dem Weihnachtsmarkt zum Einsatz kommen, sondern auch bei anderen Festen und Märkten im Rems-Murr-Kreis, wie dem Ostermarkt und dem Kulinarischen Weinweg. Zudem dürfen Fellbacher Vereine und gemeinnützige Institutionen die Schutzvorrichtungen mietfrei nutzen. Die Feel Gesellschaft kann die Schutzeinrichtungen hingegen gegen marktübliches Entgelt an andere Kommunen verleihen.

Der Gemeinderat hat mit diesen Maßnahmen ein klares Zeichen gesetzt: Sicherheit hat oberste Priorität. Die Entscheidungen zeigen, dass die Stadt Fellbach proaktiv auf die veränderte Sicherheitslage reagiert und dabei auch wertvolle Unterstützung für lokale Initiativen bereitstellt. Die Vorbereitungen für kommende Veranstaltungen werden somit nicht nur sicherer, sondern auch attraktiver für die Bürger der Stadt.

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